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Leserbrief von Monika Wechsler zum Offenen Brief des KV Dachau an Klaus Ernst

Ein harter Tobak........

Das Mandat des Parteivorsitzenden Klaus Ernst, ruhen zu lassen, da stößt in mir ein bitterer Nachgeschmack auf.

Meiner Meinung nach wird mal wieder alles so hoch geschaukelt, statt abzuwarten was ein Gericht dazu sagt.

Hochgeschaukelt  von netten Genossinnen und Genossen, die meiner Meinung nach nicht hinter der solidarischen Gemeinschaft stehen. Ein gefundenes Fressen für die Medien, was uns allen in der Linken das Genick brechen könnte, auch bei der Meinung bei den Wählerinnen und Wählern.

Frustrierend für uns, die an der Basis viel Zeit und Mühe in positive Öffentlichkeitsarbeit stecken.

Unverständnis für die Genossinnen und Genossen, welche nicht bereit sind in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften Konzepte  zu entwickeln, die hilfreich für das Volk, dem arbeitenden Menschen sind.

Unverständnis auch für Genossinnen und Genossen, die  sich damit in den Weg stellen -  einen Weg mit zu gestalten, hin zu einer solidarischen sozialen Gemeinschaft.

Was war mit Ulla Schmitt..........., es wurde kurz erwähnt, selbst bei ihren Genossinnen und Genossen, man staune, selbst bei der CSU scherzhaft ins Lächerliche gezogen, das wars..........

Zu beachten ist auch die Geschichte Kachelmann........

Hier wird ein kleiner Beigeschmack bleiben, auch wenn die Unschuld nachgewießen werden sollte. Natürlich ist die Geschichte Kachelmann nicht mit dem hier vorliegenden Sachverhalt zu vergleichen.

Es geht darum, was bleibt nach einem Urteil, wenn die Unschuld bewießen wurde.......
Selbst das bedeutet wieder neu anzufangen und Vertrauen bei der Bevölkerung zu gewinnen, an der Basis zu arbeiten.......

Doch was solls, wenn in den eigenen Reihen der Neid um das Gehalt eines Parteivorsitzenden .......und die Pöstchenhascherei, wichtiger erscheint, als einem geeigneten Mann wie Klaus Ernst den Rücken zu stärken und dadurch seine wertvolle Arbeit zu nichte gemacht wird, dann frage ich mich, was um Himmelswillen sind das für Vögel, die ihr eigenes Nest beschmutzen........

Wenn ich das Gehalt von Klaus Ernst und dessen Aufwand nehme und mit dem meinen vergleiche, dann frage ich mich wiederum worauf die Leute eigentlich neidisch sind....

Klaus Ernst in seiner Position, in der er keinen Feierabend hat, kein Wochenende hat, keinen entspannten Urlaub hat, immer im Rampenlicht steht, immer unter Beschuss von den Medien steht.........sogar unter Beobachtung durch eigene Mitstreiter steht......, was ist das denn für ein Stundenlohn?

Ein einfacher Manager verdient schon weit mehr als 5000 €.

Wenn ein Herr Ackermann fürs nichts tun und manipulieren ca. 1 Million € im Monat bekommt, wo ist da, das Entsetzen geblieben.....? Wo sind da eure Kommentare und Empörungen, wo ist hier der Ruf, Herr Ackermann lassen sie ihr Amt ruhen .............?

Hier wäre es sinnvoller seiner Empörung Kund zutun und Energien einzusetzen, um solchen Gehältern Einhalt zu gebieten, sowie bei den Boni für Manager, die ihre Arbeit im Kaugummiladen einsetzen sollten.

Natürlich bin ich nicht blind, und weiß, wenn ich so ein Amt übernehme, muß ich damit rechnen das mein ganzes Leben bis ins kleinste Deteil ausgekrahmt wird.

Wir sind Menschen, wer von uns hat eine "blühtenrote" Weste?

Das macht einen starken Menschen aus, zuzugeben Fehler in der Vergangenheit gemacht zu haben und daraus gelernt zu haben.

Diese Fehler zu korrigieren und fürs Gemeinwohl in hilfreicher Form einzusetzen, zeigt für mich Stärke so einem Amt würdig zu sein.

Das kommt bei den Bürgern an, dann sind wir Politiker fürs Volk, die angefasst werden können, die das  arbeitende Volk verstehen, es schätzen und die Linke auch wählen.

Anders bei einigen Studierten, die mit Arroganz auf alles zeigen, wo ein kleiner schwarzer Punkt auf einer roten Weste sich befindet und die wirklichen Probleme der Menschen durch solches Verhalten vergessen, aus welchem Grund wir bei der Linkspartei sind.

Ich bin in die Linke eingetreten da ich dachte Solidarität und soziale Gerechtigkeit  ist das erste Gebot in dieser Partei.

Aus dieser Motivation heraus, da ich die Hoffnung auf eine gemeinschaftliche solidarische Arbeit mit den Gewerkschaften, als einfaches Mitglied der Linken, noch nicht aufgegeben habe, setzte ich mich hin, nahm meine kostbare Zeit,......... um meiner Empörung Luft zu machen und diesen Text zu verfassen.

Auch um in den eigenen Reihen, bei uns einfachen Mitgliedern aufzuzeigen, dass erkannt wird, wo der Hase läuft, zu erkennen, was eigentlich dahinter steckt..........

Klaus Ernst, unseren gemeinsamen Mit-Parteivorsitzenden, (wer ihn symphatisch findet oder nicht, es geht um die Sache,)  so in der politischen Arbeit ausbremsen zu wollen und um der Gewerkschaft eins auszuwischen, stelle ich mir die Frage, in welchem Dschungel befinden wir uns?.........

Wollen wir nicht einen Politikwechsel anstreben, die Regieung Schwarz/Gelb absetzen, um dem Tod der sozialen Marktwirtschaft entgegenzuwirken, auch mit Unterstützung der Gewerkschaften?
Sind wir nicht auf Wählergewinnung?

Dann wird es höchste Zeit, das wir endlich die Mauer in unseren Köpfen fallen lassen, mit der, vom arbeitenden Volk geschätzten Gewerkschaft zusammenarbeiten, um den Politikwechsel in Angriff  nehmen zu können.

Die Unschuld gilt so lange, bis ein Gericht die Tat festgestellt hat.

Wie steht es geschrieben in Zitaten eines berühmten "Philosophen":

"Wer ohne Makel ist, der werfe den ersten Stein"


"Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden"

Meine Meinung: wenn Klaus Ernst dieser Aufforderung nach kommt, seinen Parteivorsitz ruhen lässt, hat er verloren .......

Wollen wir das?

Nein, bis auf einige, denen die Gewerkschaft ein Dorn im Auge ist?

Geht es hier wirklich um Klaus Ernst und der Anklage, oder ist es die Tatsache, das Klaus Ernst zusätzlich die Funktion eines Gewerkschaftsfunktionär inne hat?

Manche Genossinnen und Genossen, sollten sich mal das Wort Solidarität, was es ausdrückt, anschauen und sich dann die Frage stellen, bin ich solidarisch oder habe ich nur meine eigenen Interessen im Sinn.........

solidarische Grüße

ein einfaches Mitglied der Linken und der Gewerkschaft GEW

Monika Katharina Wechsler