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Leserbrief von Marion Morassi zum Artikel "Wolfgang Huste, Kandidat "DIE LINKE", bekommt das Resultat der ständigen internen Querelen als Quittung" von Gabi Köhler

Liebe Leserinnen und Leser,

da leidet wohl jemand unter völliger Realitätsverkennung.

Es macht echt bald keinen Spass mehr, wenn man für harte Arbeit nur Hohn und Spott derjenigen erntet, die nachweislich über ein Jahr nicht das Geringste getan haben! Keine einzige organisierte Veranstaltung des damaligen KV Vorstandes im Kreis AW mit politischem Inhalt, Boykott von Veranstaltungen der aktiven Ortsverbände etc. Die (einzige) Europawahlveranstaltung mit dem Genossen Alexander Ulrich wurde weitestgehend auch vom OV Bad Neuenahr organisiert.
Dem Austritt der 11 gescheiterten, ehemaligen ParteigenossInnen stehen derzeit 7 Neuzugänge und einige SympatisantInnen entgegen, die mit aktiver politischer Arbeit den Verlust mehr als wett machen!
Der neu gewählte Sprecherrat hat seit Amtsantritt schon erfolgreich zwei Veranstaltungen organisiert. Die erste in Ahrweiler "Vom Bürgerhaushalt zum Sozialpass" mit Gastreferent Robert Drumm und die zweite in Remagen "Referat zum 8.Mai, Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus" mit Gastreferent Jochen Bülow. Und das alles noch neben der Wahlkampfarbeit zur Bürgermeisterwahl!
Weitere Aktionen, wie das schon im letzten Jahr erfolgreiche Projekt "Bürgerfrühstück" und "Open Air Sommerkino" sind in Planung!
Nach dem desaströsen Erscheinungsbild, das die LINKE im KV Ahrweiler bis dato hinterlassen hat, wundert mich das Wahlergebnis des Genossen Huste in keiner Weise, denn da musste erst mal viel Überzeugungsarbeit geleistet werden, dass die Linke im Kreis AW kein Haufen Thekentrunkenbolde ist, sondern ernstzunehmende, politische Gegner!
Wäre Wolfgang Huste als Einzelkandidat angetreten, hätte er auch als "Zugezogener" mit Sicherheit 2-3 Prozent mehr erhalten, wie ihm viele BürgerInnen glaubhaft versicherten, aber es war ja nicht Zweck des Ganzen, sich selbst zu präsentieren, sondern die LINKE zu repräsentieren und der Partei ein "Gesicht" zu geben.
Wenn dann vier Monate harte Wahlkampfarbeit von ehemaligen GenossInnen nur wegen des Ergebnisses hämisch mit Füssen getreten werden, dann spricht das doch wohl Bände zum fehlenden Charakter dieser Personen.
In diesem Sinne: der Verlust der Genossin Köhler, die in meiner Zeit der Parteizugehörigkeit nicht ein einziges Mal öffentlich mit einer politischen Aussage in Erscheinung getreten ist, sondern nur mit mehrmaligen Parteiein- und -austritten glänzte, ist durchaus für den KV AW zu verkraften!

Rote Grüße

Marion Morassi

Sprecherin  DIE LINKE KV Ahrweiler