Skip to main content Skip to page footer

Leserbrief von Jens-Uwe Habedank

@ Dieter Braeg:
Die Ungarn-Geschichte hat noch viel schlimmere Parameter, als man denkt und kann zu einem europäischen Pulverfass führen. In der Slowakei, in Rumänien und in Serbien leben ungarische Minderheiten (bis zu 10-15% im Land) die vor Ort,in ihren Regionen, teilweise sogar Mehrheiten darstellen (Vojvodina, Temesoara, Komarno). Bedingt durch allein schon die kulturerleln und sprachliche Unverbundenheit zu den slawischen Nachbarn Rumänien, Serbien und Slowakei sind die dort lebenden Ungarn anfällig für nationalistische Parolen in der Bedeutung eines "Groß-Ungarns". Diese Töne gibt es bereits immer wieder seit ca. 1993 und wurden von den Regierungen teilweise mit Autonomie-Regelungen bedacht - dürften aber nun lauter werden!
Wehe - wenn die Rechten in Ungarn solche Themen wieder aufgreifen, das gibt einen Flächenbrand