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Leserbrief von Hans-Dieter Wege zu "Stuttgart 21: Reizgas, Schlagstöcke und Wasserwerfer gegen Kinder und Alte"

"Mappus und Rech gehören nicht auf die Regierungsbank, sondern ins Gefängnis"

Dieser Meinung der Autorin Edith Bartelmus-Scholich muss sich ja eigentlich jeder in Deutschland lebende Demokrat uneingeschränkt anschließen, ich zumindest schließe mich dieser Meinung voll umfanglich an.

Und auch jeder, an diesem Einsatz beteiligte Polizist, der die Verhältnismäßigkeit der Mittel bei seinem eigenen gegen die Demonstranten gerichteten agieren nicht berücksichtigte, gehört mit auf die Anklagebank. Ein polizeilicher Angriff auf Kinder und Greise mit Wasserwerfern, Schlagstöcken, Reizgasen oder auch mit Fußtritten und selbst durch den massiven körperlichen Einsatz gegen wesentlich schwächere Personen beinhaltet in meinen Augen i m m e r einen schweren Rechtsbruch.
Zu prüfen ist in meinen Augen aber auch, wie viele Ärzte und Sanitäter
durch die Polizei selbst angefordert wurde und ob überhaupt?

Die nachfolgende traurige Vermutung liegt aber anscheinend in meinen Augen sehr nahe:

"Kadavergehorsam


Als Kadavergehorsam bezeichnet man einen Gehorsam, bei dem der Gehorchende sich einem fremden Willen uneingeschränkt, wie ein willenloser Kadaver, unterwirft. Verwandt ist der Begriff des blinden Gehorsams, demzufolge der Gehorchende sich von einem fremden Willen wie ein Blinder von einem Sehenden führen lässt."

de.wikipedia.org/wiki/Kadavergehorsam

Und wenn sich diese Vermutung wirklich bewahrheiten sollte, dann gehört die gesamte polizeiliche Ausbildung auf den Prüfstand und Polizisten, die hier nach wirklich auch handelten sollten sich in meinen Augen dringend in psychologische Behandlung begeben und vielleicht auch einen Intelligenztest machen?

Und ich stelle mir persönlich die Frage, wie Familienväter unter diesen Einsatzkräften, ihren eigenen Kindern überhaupt noch unter die Augen treten können?

Mit freundlichen Grüßen an alle Demokraten

Hans-Dieter Wege, Oldenburg