Leserbrief von Hans-Dieter Wege zu den verschiedenen Artikeln bezüglich der sozialen Grausamkeiten und dem "sozialen" Widerstand
Während die Kaste der Reichen und der Superreichen und ihre Helfershelfer anscheinend schon wesentlich weiter sind als die Linken in Deutschland, da diese bereits den Klassenkampf gegen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingeläutet haben, reden Hartz IV-Gegner vom "sozialen" Widerstand.
Vielleicht kann mir eine Leserin oder ein Leser ja einmal erklären, was man denn mit "sozialem" Widerstand meint? Ich weiß es nämlich nicht!
Vielleicht das Werfen mit Federkissen und das Hinhalten der anderen Wange?
Auch das ständige Verweisen auf die hohe Gerichtsbarkeit und die Beschreitung des Klageweges kann doch nicht die alleinige Alternative zum aktiven Widerstand bleiben. Dies Alles dient doch nur dazu, den Kapitalismus mit seinem Gewaltensystem weiterhin eine Anerkennung zu schenken und weiterhin Hoffnung auf dieses abgewrackte System zu verbreiten. Einen wirklichen Klassenkampf kann man wohl so kaum unterstüzen.
Ich glaube, dass nennt man den Menschen "Sand in die Augen zu streuen"!
Und so wird es wohl höchstens beim einseitigen Klassenkampf derjenigen bleiben, die wissen wie man ihn führt, nämlich der Kampf der Kapitalisten und ihrer Unterstützer gegen die Bevölkerung!
Mit sozialistischen Grüßen
Hans-Dieter Wege, Oldenburg