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Leserbrief von Dieter Carstensen zum 'Offenen Brief' des KV Dachau an Klaus Ernst

Spalterei, Zank und Weltfremdheit bestimmen den Umgang mit Klaus Ernst
 
Erstaunlich: Eine eher konservativere Zeitung sieht die Fakten klarer, obwohl sie den Linken nicht nahesteht, als z.B. selbst das Neue Deutschland. Mir gibt das zu denken.
 
In der Süddeutschen Zeitung vom 5.8.10 las ich unter dem Titel "Porsche-Klaus und die "Lebenslüge",
 
Zitat:
“Andere machen Sommerpause, die linke Basis drischt auf ihren Parteichef ein. Der Lebensstil von Klaus Ernst erregt die Gemüter. Führende Genossen verteidigen ihn: Schuld sei das ungeklärte Verhältnis der Sozialisten zum Geld.

Der Mann ist Gewerkschaftler. Er fährt ein zehn Jahre altes Auto. Im Sommer wohnt er auf einem Hof, der keine Zufahrt hat und keinen Stromanschluss, wie er betont. Die Pacht für den Hof teile er sich mit Freunden – seit 22 Jahren. So gesehen ist Klaus Ernst, der Chef der Linken, ein Aushängeschild seiner Partei: Bescheiden, naturverbunden, hart arbeitend.”


Link zum Artikel:
www.sueddeutsche.de/politik/die-linke-streit-um-klaus-ernst-porsche-klaus-und-die-lebensluege-1.984622


Das entspricht genau meiner Meinung. Aber manches scheinbar “linke” Onlinekäseblättchen und manche scheinbar “Linken” haben wohl völlig den Sinn für die Realität verloren.

Wie blöd müssen solche “Linken” eigentlich sein, um ihren eigenen Vorsitzenden öffentlich zu demontieren?

Bekommen diese Chaoten ein Zusatzgehalt von Seiten neoliberaler Medien, Parteien oder gar seitens des Verfassungsschutzes? Für mich würde das naheliegen.

Oder sind sie politisch dermaßen einfältig und naiv, weil sie mit dem Klammerbeutel gepudert wurden?

Der Neid dieser “Möchtegernlinken” bewegt sich m.E. unter Kindergartenniveau.

Und übrigens: 1/3 aller lohnabhängig Beschäftigten in der BRD hat einen, wenn nicht 2, bezahlte Nebenjobs, weil sonst das Geld nicht reicht.

Das wäre zwar bei Klaus Ernst nicht zu befürchten, aber ich würde auch keinen Nebenjob für lau machen, jede Arbeitsleistung gehört den Anforderungen der Tätigkeit entsprechend bezahlt.

Wenn Die Linke Spaß am Masochismus und der Selbstzerstörung hat, führt sie solche destruktiven Debatten weiter in der Öffentlichkeit durch.

Ich bleibe aber dabei, dass diejenigen, welche Klaus Ernst so billig und primitiv diffamieren, mehrheitlich aus kommunistischen und trotzkistischen Splittergrüppchen in der Partei Die Linke kommen, Leute die sonst nichts zu sagen haben, aber deren Ziel es schon immer war, Die Linke von innen heraus zu zerstören.

Dies betrifft vor allem die West Linke, woher ja auch die meisten der dämlichen Angriffe kommen.

In anderen Parteien wäre ein solches Verhalten ein berechtigter Ausschlussgrund.

Ich hoffe, Die Linke trennt sich aus diesem Anlass von diesen chaotischen Kadertruppen, die schon vor Gründung der Partei Die Linke nur durch Spalterei, Zank und Weltfremdheit in ihren politischen Ursprungssekten auffielen und die bis heute nichts dazu gelernt haben.