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Leserbrief von Dieter Carstensen zum Bericht "Linkspartei Basis votiert für Doppelspitze"

Wenn man bedenkt, dass im Westen ca. 30 % der Mitgliedschaft ohnehin als "Karteileichen zu betrachten sind, da sie seit mindestens einem halben Jahr keinen Beitrag mehr gezahlt haben, was nach Satzung einem Parteiaustritt gleich kommt, im Osten sind dies auch ca. 20 %, ergibt sich ein völlig anderes Bild zur Wahlbeteiligung!

Dann hat eine deutliche Mehrheit der Mitgliedschaft der Partei die Linke von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht.

Wären die Mitgliederlisten satzungsgemäß regelmässig um die  Nichtzahler bereinigt worden und nicht um die Mitgliedschaftszahlen zu beschönigen einfach weiter mitgeführt worden, hätte die Presse auch anders berichtet.

So rächt sich letztendlich das der eigenen Satzung widersprechende Verhalten der Partei Die Linke, was die Mitgliedschaftszahlen angeht.

Die Wahl wäre alleine schon von daher juristisch anfechtbar, durch satzungsgemäß zahlende und stimmberechtigte Mitglieder, weil davon auszugehen ist, daß auch nichtzahlende, somit nicht stimmberechtigte Mitglieder mit abgestimmt haben.

Da sollte Die Linke schnell handeln und die Nichtzahler umgehend ausschließen. Besser weniger Mitglieder, aber politisch und juristisch korrekt.

Das Verhalten der Westlinken bei der Wahl spricht für sich, einerseits ständig überzogene Forderungen an die Gesamtlinke stellen, andererseits nicht mal einen Wahlbrief abschicken!

Schlimm!