Neuerscheinungen Sachbuch
Buch 1
Nicola Kuhn: Der chinesische Paravent. Wie der Kolonialismus in deutsche Wohnzimmer kam, dtv, München 2024, ISBN: 978-3-423-28403-5,25 EURO (D)
Paravent, Teeservice, Speere, Schild und Papagei: Nicola Kuhn stellt elf koloniale Artefakte vor, die viel über die deutsche Kolonialzeit erzählen. Von Missionaren, Militärs, Siedlern oder Händlern als Beutekunst und Erinnerungsstücke mitgebracht, verbirgt sich hinter jedem Objekt immer auch die Tragödie eines besetzen Landes und seiner Menschen.
Kuhn bezieht sich selbst dabei an, was auch die Entstehungsgeschichte des Buches erklärt. Sie hat ein chinesisches Paravent geerbt, das vor langer Zeit ihr Urgroßvater, der als Hamburger Kaufmann in China war, mitgebracht hat. So erfährt man viel über den deutschen Kolonialismus in China.
In einzelnen Kapiteln zeichnet sie den Umgang anderer Erb*innen von kolonialer Raubkunst mit Hintergründen und persönlichen Geschichten nach.
Die Fundstücke bezeugen die extreme Gewalt wie das vermeintlich friedliche Miteinander, radikale Ausbeutung, doch auch Versuche von Annäherung. Zu Wort kommen auch die heutigen Besitzer, die einen Umgang mit diesem Erbe finden müssen.
Dabei spielen auch konkrete Fragen eine Rolle: Wie wird mit privaten Erbstücken und Raubkunst aus der Kolonialzeit umgegangen, wie ermittelt man die Herkunftsgeschichte und was für Hilfen gibt es?
Am Ende finden sich ein sehr ausführliches Anmerkungskapitel und ein Register zum Nachschlagen.
Das Buch knüpft an die öffentlichen Debatten um Restitution und Umgang mit kolonialer Raubkunst in bedeutenden Museen in der BRD an. Dies wird auf die private Schiene übertragen. Es wird gezeigt, wie die Herkunft recherchieren kann, was die Provenienzforschung bietet und was nicht und wie man sich persönlich informieren kann.
Es wird auch ein anderer Zugang zum kolonialen Erbe deutlich: Nicht über Debatten, die scheinbar der Vergangenheit angehören und die einen nicht persönlich betreffen, sondern ganz konkret zu persönlichen Familienerbstücken.
Das Buch ist zwar sehr gründlich recherchiert, kann aber Überblickswissen über die deutsche Kolonialzeit nicht ersetzen. Dazu sind ja auch genügend andere Werke da.
Auf jeden Fall ist das Buch ein weiterer Beitrag zu bisher mangelhaften Auseinandersetzung mit den Sünden des deutschen Kolonialismus und Rassismus.
Buch 2
Yvonne Diewald: Remind. Dein Gehirn kann mehr als du glaubst. So befreist du dich von belastenden Mustern, Allegria, Berlin 2024
Wie oft scheitern wir daran, unser Leben zu verbessern, obwohl wir es doch unbedingt wollen? Dies liegt in Wahrheit nicht an uns, sondern an der Funktionsweise des Gehirns. Doch das Gehirn kann lernen, für uns statt gegen uns zu arbeiten. Yvonne Diewald zeigt mit ihrer wissenschaftlich fundierten REMIND®-Methode, wie hartnäckige Probleme wie Depressionen, Ängste, Schwierigkeiten in Beziehungen oder im Umgang mit Finanzen aufgelöst werden können – für ein zufriedenes und glückliches Leben.
Diese Methode wird auf das Selbstcoaching und die psychologisch-seelische Ebene angewendet.
Das Buch besteht aus vier Teilbereichen. Im ersten geht es um die neuronale Programmierung, das neuronale Netzwerk und die Faktoren, die es beeinflussen. Im zweiten Teil wird gezeigt, wie unser Gehirn funktioniert und neuronale Programme erstellt.
Im dritten Teil wird die Remind-Methode vorgestellt: Remind ist ein Coaching- und Beratungskonzept, wo unter Anleitung dem Teilnehmer einen Spiegel vorzuhalten. Der Kunde erkennt im ersten Schritt im Spiegel sich selbst und dann im zweiten Schritt unter Anleitung des Coachs seine eigenen Verhaltensmotivatoren sowie Limitierungen, die es zu verändern gilt. Durch bewusste Achtsamkeit und Wahrnehmung wird der Klient in die Lage versetzt, sein Verhalten in die gewünschte Art und Weise zu verändern.
Dadurch lernt der Klient sein Verhalten, das auf seinen Erfahrungen in der Vergangenheit beruht – wahrzunehmen und zu entscheiden, ob dieses Verhalten effektiv und gewünscht ist oder nicht. Durch Reflexion wird es ermöglicht, neue Entscheidungen zu treffen und anzuwenden.
Die sechs Schritte zur Anwendung werden dargestellt.
Der vierte Teil stellt dann vor, wie man sein volles Potential entfalten und so Vorstellungen und alte Denkmuster durch neue ersetzen kann.
Diese Methode wird auf das Selbstcoaching und die psychologisch-seelische Ebene angewendet, unter Einbeziehung der Hirnforschung. Es ist eine gute Mischung von Theorie vor allem zum Aufbau des Gehirns, praktischen Beispielen und auch Reflexionsaufgaben zur eigenen Anwendung. Ein Glossar für Fachbegriffe hätte sich noch angeboten.
Buch 3
Walter J. Lindner/Heike Wolter. Der alte Westen und der neue Süden. Was wir von Indien lernen sollten, bevor es zu spät ist | Das indische Jahrhundert beginnt – aber wo bleibt Europa?, Ullstein, Berlin 2024, ISBN: 978-3-550-20280-3, 24,99 EURO (D)
Das geopolitische Koordinatensystem kannte lange nur zwei Achsen: Ost und West. Mehr und mehr kommt eine neue hinzu: der Süden. Und wie man sehr gut am Beispiel Indien ablesen kann, ist er alles, was der Westen nicht ist: jung, dynamisch, innovativ. Das bevölkerungsreichste Land der Erde wird als gigantischer Absatzmarkt, Fachkräftereservoir und IT-Hub umworben wie kein anderes. Es zeigt auch, dass Demokratie nicht immer so aussehen muss wie einst in der alten Bundesrepublik in Bonn am Rhein. Zugleich sorgt Indien mit Hindu-Nationalismus und Kastenwesen, bedrückender Armut und Gewalt gegen Frauen für negative Schlagzeilen.
Walter J. Lindner hat als Botschafter und auf vielen Reisen das Land der Gegensätze kennengelernt wie wenige sonst. Er erzählt, wie Indien wirklich ist und warum wir nicht vergessen sollten, dass auch wir Deutschen auf dem Boden einer kolonialen Vergangenheit stehen, deren Folgen bis heute nachwirken.
Dieses Buch will die Ignoranz des Westens, Indien als aktuellen und künftig noch bedeutsameren wirtschaftlichen und geostrategischen Akteur in der Weltpolitik zu sehen, aufbrechen.
Es belegt und unterstreicht eingehend, dass mit Indien neben China in Asien ein neuer Global Player entsteht, der künftig das Weltgeschehen mitbestimmen wird - ökonomisch wie politisch, und als Atom- und Raketenmacht notfalls auch militärisch. Ein Player, der in der Welt von morgen Partner und Konkurrent sein wird beim Kampf um Jobs, Märkte und Energieressourcen.
Das Buch zeigt, dass Indien hat das Potenzial zur Weltmacht hat. Im Gegensatz zu China kann sich das Land auf eine relativ stabile demokratische Gesellschaft stützen, auch wenn die sozialen Unterschiede schon eklatant sind und wie hier gezeigt, vielfältige Probleme wie der Konflikt mit Pakistan, innerreligiöse Spannungen und Bevölkerungswachstum eine große Menge von Problemen und sozialem Sprengstoff beinhalten. Indien ist auch ein wichtiger Absatzmarkt für deutsche Exporte, was auch noch zunehmen dürfte.
Dieses Buch bringt einen ersten Einblick in die kommende Supermacht Indien mit Schwerpunkt auf wirtschaftliche und soziale Entwicklungen. Wissen über Geschichte, politisches System oder Religionen findet man ebenfalls in groben Zügen.
Ein guter Einstieg für ein noch in vieler Hinsicht geheimnisvolles Land.
Buch 4
Hans-Jürgen Pandel: Geschichtsdenken. Grundzüge einer fachspezifischen Methodik, Wochenschau Verlag, Frankfurt/Main 2024, ISBN: 978-3-7344-1087-1, 44,90 EURO (D)
Dieser Band umreißt eine Methodik des Geschichtsunterrichts, die sich an den Denkweisen der Geschichtswissenschaft orientiert und bei Schülerinnen und Schüler Geschichtsbewusstsein und historische Diskursfähigkeit fördert. Er stellt 20 fachspezifische Erkenntnisoperationen vor und zeigt, wie aus ihnen Unterrichtsmethoden werden können, die Geschichtsunterricht wieder näher an seine Bezugsdisziplin, die Geschichtswissenschaft, rücken. „In dem Band wird noch keine ‚Methodik‘ geliefert, sondern nur Grundzüge aufgeführt, an denen sich eine solche fachspezifische Methodik orientieren sollte. Es sind nur Grundzüge, die den kategorialen Umkreis aufzeigen, in dem sich eine geschichtsdidaktische Methodik entfalten könnte, die den Anspruch von Fachspezifik erhebt.“ (S. 9)
Das Buch besteht aus zwei großen Bereichen. Im ersten Teil geht es um grundlegende Methoden in Schulpädagogik und Geschichtsdidaktik. Dort werden verschiedene Unterrichtsmethoden und Erkenntnismethoden referiert.
Danach folgt der Hauptteil mit 20 fachspezifischen Erkenntnisperationen. Zuerst wird das Interpretieren vorgestellt, gefolgt von dem Recherchieren, wo Daten in Archiv, Bibliothek und Internet gesammelt werden. Das Befragen anderer Menschen nach ihren Erinnerungen, das Erkunden historischer Ereignisse an Ort und Stelle, das Hantieren und Aussagen über Mengen oder Häufigkeiten werden danach präsentiert. Weiter geht es mit dem Hinterfragen von Geltungsansprüchen von Aussagen, der Analyse von Quellen und der Suche nach Ähnlichkeiten oder Unterschieden.
Das Durchdenken von Unterscheidungsalternativen und das Fällen von Möglichkeitsurteilen folgt danach, bevor das Narrativieren, die Suche nach Ursachen und Motiven für Handlungen sowie die Analyse von Urteilen behandelt werden.
Das Widerlegen von nicht wahrheits- und konsensfähigen Behauptungen, das Belegen eines Vorganges mit Dokumenten und das Ansehen von authentischen Objekten deutend im Raum und Diskutieren und seine Elemente kommen dann zur Sprache. Das Füllen semantischer Leerstellen mit Fiktionen, die Verwandlung von Narrationen in Dialoge und Gedenkpraktiken beschließen die Kapitel.
Nach einem ausführlichen Nachwort gibt es noch ein Stichwortverzeichnis zum Nachschlagen.
Diese Methoden bilden also ein Grundgerüst, in der sich eine unterrichtspraktische Methodik des historischen Lernens entwickeln kann. Der Band enthält aber auch erste Impulse für die unterrichtspraktische Umsetzung. Leider fehlt ein Glossar für Fachausdrücke, weiterführende Literaturhinweise gibt es dagegen hinter jedem Kapitel. Erhellend ist im Nachwort die Kritik Pandels von problematischen Positionen, die es wert sind, durchgelesen und reflektiert zu werden.
Buch 5
Klaus Götzer / Patrick Maué / Ulrich Emmert: Dokumenten-Management. Informationen im Unternehmen effizient nutzen, 6. Auflage, ISBN: 978-3-86490-955-9, dpunkt, Heidelberg 2024, 59,90 EURO (D)
Dieses Kompendium behandelt alle wesentlichen Fragen des Dokumenten-Managements ganzheitlich und umfassend. Dabei werden Fragen der Projektplanung und der Einführung von Dokumenten-Management-Lösungen ebenso behandelt wie organisatorische, wirtschaftliche und technische Aspekte. Außerdem werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für Deutschland, die Europäische Union – soweit die entsprechenden Vorschriften einheitlich in der ganzen EU gültig sind – und für die Schweiz ausführlich dargestellt.
Um den aktuellen Entwicklungen und Schwerpunkten besser gerecht zu werden, wurde das Buch vollständig neu strukturiert und umfassend überarbeitet. In der sechsten Auflage dieses Standardwerks werden aktuelle IT-Trends mit Relevanz für die Dokumentenverwaltung detailliert beschrieben. Neben den etablierten Cloud-Technologien werden auch neue Ansätze aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Blockchains diskutiert und bewertet. Das Rechtskapitel wurde aufgrund der Änderungen im Bereich des Datenschutz-, IT- und Steuerrechts vollständig überarbeitet und ausgebaut. Neu eingeführt wurde ein Kapitel zum Thema Anforderungsanalyse. Die vorgestellten Anwendungsfälle wurden aktualisiert.
In der umfassenden Einleitung geht es um die Relevanz des Dokementen-Managements, Begriffe, die Entwicklung des Dokementen-Managements, die rechtlichen Aspekte, die Leistungen eines Dokementen-Managements-Systems und Besonderheiten.
Weiter geht es mit fachlichen Anwendungen, Szenarien des Dokementen-Managements und die Organisation. Die vielfältigen rechtlichen Anforderungen werden dann ausgebreitet. Die Dokementen-Managements-Systeme mit den Schwerpunkten Funktionsbereiche eines DMS, die Anwendungsgebiete, das Umfeld und den Produkte für das Dokementen-Managements werden dann skizziert. Die technische Umsetzung und verschiedene Funktionsbereiche folgen danach.
Das ausführlichste Kapitel über die Einführung von Dokumenten-Management-Lösungen folgt danach. Nach generellen Überlegungen werden Dokumentenaufbereitung, wirtschaftliche Aspekte, die dazugehörigen Aufgaben und die Einführung eines Dokementen-Managements als Migration behandelt.
Anschließend wird ein Blick in die Zukunft des Dokementen-Managements geworfen. Von Identitätsmanagement über Content Services bis hin zum Mobile Computing kommen verschiedene Szenarien zur Sprache.
Zum Schluss gibt es noch verschiedene Erfahrungsberichte.
Das Buch gibt einen asuführlichen Überblick über alle relevanten Punkte zum Thema Dokumentenmanagement. Den Autoren ist es gelungen, die trockene Materie verständlich zu vermitteln und so gibt das Buch viele gute Anstöße zur Auseinandersetzung und Umsetzung im eigenen Unternehmen. Der Anhang ist erfreulicherweise sehr umfangreich mit einem Glossar, Abkürzungen, Literatur, Online-Quellen und einem Index.
Buch 6
Klaus-Rüdiger Mai: Die Kommunistin. Sahra Wagenknecht: Eine Frau zwischen Interessen und Mythen, Europa Verlag, München 2024, ISBN: 978-3-95890-618-1, 24 EURO (D)
Ist Deutschland im freien Fall? Die Mehrheit der Deutschen lehnt die Politik der Ampel ab. Viele suchen vergeblich nach Politikern und nach einer Partei, die ihre Interessen in fundamentaler Opposition vertritt. Sie könnte diese Leerstelle schließen: Sahra Wagenknecht. Mit ihrer konsequenten Anti-Establishment-Rhetorik, ihrem sozialen Engagement, ihrer klaren Haltung gilt sie vielen als Jeanne d´Arc der Erniedrigten, der Beleidigten, der Enttäuschten, derer, die sich nicht zu Unrecht Sorgen um ihre Zukunft und um die Zukunft ihrer Kinder machen. Ihre Anhänger finden sich auf linker wie auf rechter, auf sozialistischer und auf konservativer Seite des politischen Spektrums. Doch was verbirgt sich hinter ihrer geschliffenen Rhetorik und ihren scharfsichtigen Analysen? Was plant sie, was will sie wirklich erreichen?“ Mit diesem Klappentext wird dieses Werk beworben.
Dieses Buch ist der Versuch, Sarah Wagenknechts geistige Einflüsse, Vorbilder und Denkmodelle ideologisch zu fassen und ist eigentlich keine klassische Biografie. Er will nachweisen, dass zwischen der ideologischen Vorstellung Wagenknechts und deren konkreten Umsetzung in die Praxis eine tiefer Graben besteht.
Das Ziel des Autors liegt wohl darin, die neue politische, jedenfalls in Umfragen aufstrebende Kraft BSW und ihre Vordenkerin als ideologisch dogmatische Person darzustellen, die nur rhetorisch glänzt, aber in der Praxis keine brauchbaren Lösungsansätze hat. Dies gelingt ihm höchstens in Ansätzen.
Ärgerlich wird die Biografie, wenn er Wagenknecht als dogmatische Marxistin darstellt. Ihre zweifelhafte Metamorphose hin zu der führenden Querfront-Protagonistin in den letzten Jahren, also der Suche sozialpolitisch linke Positionen mit denen der extremen Rechten zu vereinen, wird als zentrales Merkmal sträflich vernachlässigt.
Wenn Wagenknecht eine Marxistin wäre, müsste eine Kernbotschaft der proletarische Internationalismus sein. Sie sprach sich in der Debatte um Geflüchtete letztes Jahr nicht nur in menschenverachtender Weise für die Reduzierung der kargen Leistungen auf ein Überlebensminimum aus, hetzte pauschal gegen Geflüchtete und übertraf damit sogar die AfD. Sie plädiert zudem für einen Paradigmenwechsel hin zur Stärkung der „Nation“, also eines Konstrukt mit willkürlichen Grenzen, und einen Nationalismus. Sie macht die Menschensortierung in „Inländer“ und „Ausländer“ mit und spielt diese Gruppen gegeneinander aus, anstatt Solidarität und gemeinsame Interessen zu betonen. Schuld an zu wenig Sozialleistungen, Wohnungen und Einkommensverlust seien unter anderem die Migrant*innen.
Ihr Kulturbegriff ist völkischer Natur genauso wie ihre Identitätsbemerkungen. Dies verkauft sie als „konservativen Sozialismus“, wo die Begriffe national und sozial eine beunruhigende Verbindung eingehen.
Dies hat nichts mit Kommunismus oder Sozialismus zu tun.
Das Buch ist insgesamt höchstens für eine Darstellung der biografischen Stationen Wagenknechts zu gebrauchen. Wagenknecht als Person, Intellektuelle und Politikerin zu charakterisieren, wird nicht eingelöst. Im Gegenteil, das Buch schafft selbst Mythen durch teilweise skurrile Thesen.