Neuerscheinungen diverse Bücher
Buchtipps von Michael Lausberg
Buch 1
Humboldt Forum: schrecklich schön. Elefant – Mensch- Elfenbein, Hirmer, München 2021, ISBN: 978-3- 7774-3362-2, 29,90 EURO (D)
Die Geschichte des Elfenbeins ist zugleich eine Geschichte der Menschheit. Schon in der Urzeit schufen Menschen aus Stoßzähnen die ältesten bekannten Kunst- und Kultgegenstände und Musikinstrumente. Die Wertschätzung des Materials zieht sich durch zahlreiche Kulturen verschiedener Kontinente bis heute. Die Stoßzähne selbst und daraus gefertigte Gegenstände waren stets Objekt menschlicher Begierde und damit Geschenk, Handelsware – und Raubgut. Den Elefanten hat die Jagd nach Elfenbein zur bedrohten Art gemacht. So spiegelt die Geschichte der Objekte auch den Prozess des kulturellen Austauschs ebenso wie der kapitalistischen Wertmehrung, der gewaltvollen Aneignung wie der ungleichen Machtverhältnisse wider.
Die erste Sonderausstellung schrecklich schön im Humboldt Forum betrachtet es die spannungsvolle Verbindung von Elefant, Mensch und Elfenbein. Sie spiegelt gleichzeitig „Schönheit“ und „Schrecken“ wider und will zur Diskussion anregen. Die Ausstellung besteht zum großen Teil aus Sammlungsbeständen der Staatlichen Museen von Berlin, des Ethnologischen Museums, des Museums für Asiatische Kunst.
Dies ist die gleichnamige Publikation zur Ausstellung. Im ersten Beitrag wird die Ausstellung in einem weltgeschichtlichen und naturgeschichtlichen Kontext eingebettet, ihre Ziele, Konzeption und Inhalte beschrieben und auf die Darstellung von Elefant und Elfenbein in der zeitgenössischen Kunst eingegangen. Danach folgt ein Elfenbein-ABC mit Hintergründen zu bestimmten Themen. Schüler*innen einer Berliner Grundschule steuerten dazu Texte und Zeichnungen bei. In den drei großen Abschnitten „Mensch & Elfenbein“, „Mensch & Elefant“ und „Museen & Elfenbein“ gibt es Essays von Expert*innen zu verschiedenen Themen.
Der erste Teil beginnt mit Nicholas J. Conard Beitrag. Er geht zurück zu den Anfängen von Kunst, Musik und Religion und lenkt den Fokus auf über 40.000 Jahre alten Artefakte aus Mammutelfenbein. Harald Floss und Sibylle Wolf zeichnen am Beispiel der Elfenbeinnutzung das früh deklinierte Ausbeutungsverhältnis nach. Mit der sich wandelnden Materialsymbolik und Ikonografie des Elfenbeins von den Anfängen bis ins späte Mittelalter beschäftigt sich Sarah Guérin. Kathy Cornow verfolgt die Spuren von Elefant, Elfenbeinschnitzereien und Elfenbeinhandel im Königreich Benin zurück bis zum 15. Jahrhundert. Alberto Saviello stellt die Beschaffenheit von Elfenbein und dessen menschliche Wahrnehmen vor. Lars Christian Koch widmet sich dem Material Elfenbein im Hinblick auf historische Klangkörper. Danach gibt es noch eine Vorstellung von verschiedenen Objekten aus Elfenbein.
Dorothee Wenner verfolgt zunächst im zweiten Teil die Spur des Elefanten als Filmdarsteller. Der Kinderbuchautor David Mc Kee beschäftigt sich in einem Interview mit der Frage, wie man die Welt für menschliche und nichtmenschliche Lebewesen gerechter und lebenswerter machen kann. Fritz Vollrath skizziert die heutigen Herausforderungen, das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier so konfliktfrei wie möglich zu gestalten. Katharina Trump nimmt den Elefanten in den Blick, dessen Existenz durch den Menschen massiv bedroht wird. Eboa Itondo interviewt den chinesischen Künstler Ai Weiwei, Robert Kless von International Fund for Animal Welfare und die Tierärztin Khyne U Mar aus Myanmar über eine mögliche Koexistenz von Mensch und Elefant, das Darstellen von Objekten aus Elfenbein in Ausstellungen und die Attraktivität von Elfenbein. Asher Jay mit ihrer Bilderstrecke „Halb erinnerte Vergangenheit“ über das, was einen Elefanten ausmacht, steht dann im Mittelpunkt.
Im dritten Teil informiert Lydia Kitungulu über die Elfenbeinsammlung im National Museum of Kenya. Auf den direkten Zusammenhang der Ausbeutung von Mensch und Tier unter dem Vorzeichen des Kolonialismus, Rassismus, Speziesismus und der Zurschaustellung von Elfenbein verweist Stephanie Marek Mullers. Aus dem Blickwinkel ethnografischer Sammlungen, entstanden in der kolonialen Expansion, betont Nanette Snoep die Notwendigkeit der Problematisierung von Elfenbein-Artefakten, um den Umgang mit diesen Objekten neu zu definieren.
Im Anhang gibt es noch Biografien der Autor*innen und einen Bildnachweis. Ein Register fehlt.
Hier stehen nur zum Teil die künstlerischen und kulturellen Exponate im Vordergrund. Das Buch behandelt aus vielen Perspektiven und Wissenschaftszweigen die Bedeutung von Elfenbein. Dabei geht es darum, Fragen zu stellen, die Besucher*innen der Ausstellung zum Nachdenken über kulturelle, historische, gesellschaftliche und ökologische Fragen sowie das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier zu bewegen. Dies ist die Stärke des Buches: Es verbindet Historie und aktuelle Fragen bis hin zum Kolonialismus und Verbringung von Kulturgütern bzw. des Kunstraubs insbesondere aus ehemaligen Kolonien in europäische Museen. In Teilen wird auch auf Elefanten als Kultur- und Nutzobjekt für Menschen und die mit ihm verbundenen Imaginationen oder Vorstellungen eingegangen.
Diese Darstellung hätte noch erweitert werden können: George Orwells Werk „Shooting an Elephant“, die künstlerische Interpretation des Malers Henri Toulouse-Lautrec zur Zeit des Fin de Siecle, die Rolle von antiken Kriegselefanten oder andere Beiträge aus den Human-Animal-Studies.
Buch 2
Günther Uhlig: Vespa Granturismo GT, GTS, GTV, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2021, ISBN: 978-3-613-04407-4, 29,90 EURO (D)
Mit der Vespa GTS-Reihe verabschiedete sich der erfolgreiche italienische Motorroller-Hersteller Piaggio 2003 von liebgewonnenen Konstruktionsprinzipien wie Luftkühlung, Fußbremse und Schaltgetriebe. Lediglich das äußere Design erinnert noch an die Vorgänger. Was zunächst nach einem Risiko für den Traditionshersteller aussah, führte die Erfolgsgeschichte der Vespa fort. Günther Uhlig erzählt die Geschichte der Vespa Granturismo von den Anfängen bis heute.
Zunächst wird das Stammhaus Piaggio in einer historischen Abhandlung vom Handwerksbetrieb hin zu einem Industriekonzern dargelegt. Danach geht es um die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg, die Fertigung der ersten Vespa und den anschließenden Siegeszug der Marke. Anschließend gibt es Meilensteine der Modellgeschichte von der Vespa 98 bis zur Cosa. Dazu werden Modelle und die technischen Neuerungen im Text beschrieben und in Abbildungen gezeigt. Das Vorgängermodell der Vespa Granturismo, die Vespa ET kommt dann an die Reihe. Weiter geht es mit dem Mut zu einer neuen Vespa und dem Siegeszug der Vespa Granturismo. Es werden das Motorkonzept, das Fahrwerk, Kleidung, Helme und anderes Beiwerk sowie die technischen Daten vorgestellt.
Die 2005 konzipierte Vespa GTS und die technischen und äußerlichen Neuerungen werden dann präsentiert. Außerdem die GTS Super und die GTS Super Sport sowie Grundzüge des Marketings. Im Jahre 2019 gab es ein Facelifting, das dann beschrieben wird. Außerdem wird die das volldigitale Modell GTS Super Tech und die Feiern des Jubiläumsjahres 75 Jahre Vespa 2021 behandelt. Alle Vespa GTS Modelle werden zudem mit ihren technischen Daten präsentiert.
Die beiden aus Anlass des 60jährigen Bestehens der Vespa wurden zwei Jubiläumsmodelle 2006 auf den Markt gebracht, die LXV60 und die GT60. Diese werden anschließend vorgestellt. Ein Blick in die Zukunft und gegenwärtige Herausforderungen runden den Band ab.
Hier werden Modellgeschichte, technische Daten im Detail und Design der Vespa-Modelle in vielen gelungenen Bildern präsentiert. Das Buch enthält viele nostalgische Elemente, es stellt gut heraus, dass die Macher der Vespa neue Maßstäbe definierten und den Charme von Individualismus ausstrahlten. Es fehlen lediglich Interviews mit Werksverantwortlichen und Fahrbeschreibungen. Dennoch: Für Klassiker-Fans und Puristen ein Standardwerk.
Buch 3
Annemarie Wildeisen: Gemeinsam am Tisch. Familie und Freunde vegetarisch verwöhnen, AT Verlag, Aarau/München 2021, ISBN: 978-3-03902-137-6, 36 EURO (D)
Annemarie Wildeisen ist Chefredaktorin der Kochzeitschrift „Kochen“ und leitet eine private Kochschule in Bern. In diesem Buch präsentiert sie ihre vegetarischen Lieblingsklassiker und Neukreationen für die Feierabend-Küche, mehrere Gänge für ein Fest mit Freunden oder für die Familie.
Das Buch beginnt nach einem kurzen Vorwort mit Rezepten. Zunächst werden Vorspeisen und kleinere Gerichte wie Wassermelone mit Frischkäse, Oliven und rotem Pfeffer, orientalischer Karottensalat oder Joghurtsuppe mit Safran und Sesam vorgestellt.
Danach folgen Hauptgerichte quer durch alle Jahreszeiten wie Kräuter-Auberginen mit Kartoffel-Wedges, Lattichrollen mit Kartoffelfüllung oder Berglinsen mit Petersilienwurzelpüree.
Schnell zubereitete Gerichte wie Weichkäse mit Kartoffeln im Ofen gebacken, Makkaroni mit Spinatpesto und Erbsen oder Pulao mit Erbsen und Karotten gibt es dann zu entdecken.
Zum Abschluss werden süße Rezepte mit Früchten wie Bananen-Passionsfrucht-Trifle, Himbeer-Brownies oder gebratene Aprikosen mit Joghurtcreme vorgestellt.
Meistens sind die Rezepte für 4-6 Personen ausgelegt. Bei den Rezepten gibt es immer Hinweise zur Vorbereitung und zu den Fällen, dass doch weniger oder mehr Leute zum Essen kommen.
Im letzten Kapitel gibt Wildeisen eine kleine Auswahl an Grundrezepten, elementaren Produkten und Tipps, die zum guten Gelingen in der vegetarischen Küche beitragen können. Dies enthält Ausführungen zu Bouillon, Fonds, Gemüsepaste, Teige, Fladenbrot, Würzpasten, eigelegte Zitronen, Dörrtomaten, vegane Worcestersauce und das Salzen von Gemüse.
Im Anhang findet man noch ein Rezeptverzeichnis und ein Stichwortverzeichnis.
Dieses stilvoll aufgemachte Buch bietet abwechslungsreiche Rezepte für festliche Anlässe mit Familie und Freunden aber auch alltagstaugliche Gerichte für mehrere Personen. Ein Stück Wohlfühlatmosphäre wird hier mit Kulinarik verpackt. Die Gerichte sind anspruchsvoll und eignen sich daher eher für geübte Hobbykulinariker.
Wildeisen verfeinert Klassiker, die sie zu etwas Neuem machen und experimentiert mit Zutaten. Die Rezepte können von Allergikern und Leuten mit Unverträglichkeiten gut abgewandelt werden. Kombinationsmöglichkeiten werden ausführlich genannt, das Verwerten von Resten oder Kompostieren hätte dagegen mehr Raum verdient.
Buch 4
Barbi Markovic: Die verschissene Zeit, Residenz Verlag, Wien/Salzburg 2021, ISBN: 978-3701716982, 24 EURO (D)
Dieser Roman hat einen autobiografischen Hintergrund. Markovi? verarbeitet hier ihre Kindheit und Jugend in Belgrad, der stark vom „Jugoslawienkrieg“ geprägt war. Sie wählt eine außergewöhnliche Aufmachung dafür: die Dimension Zeit wird außer Kraft gesetzt. Es ist ein Spiel mit Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart, indem auf eine das futuristische einer Zeitmaschine zurückgegriffen wird
Ein skurriler Wissenschaftler will in die Vergangenheit reisen und die schreckliche Zeit des Krieges auf dem Balkan verhindern und zurück zu Titos Konstruktion eines einheitlichen Staatengebildes, wo es keine rassistischen und nationalen Ressentiments gibt. Bei der Verwirklichung dieser Utopie kommt es jedoch zu einer Panne. Der Apparat funktioniert nicht wie gewünscht, die Menschen in seiner Umgebung schickt seine Umgebung durch die Zeiten hin und her.
Die durch die Geschichte geschickten Personen sind drei Jugendliche. In dem von Roma bewohnten Viertel Banovo brdo am Stadtrand von Belgrad leben Marko, seine Schwester Vanja und Kassandra in ärmlichen Verhältnissen ausgegrenzt von der Mehrheitsgesellschaft. In dem Viertel ist Gewalt an der Tagesordnung. Nicht nur die Folgen des Krieges wie fehlende Lebensmittel durch Sanktionen sondern auch Gewalt in der Familie, unter Jugendlichen selbst und die seelische Gewalt durch Diskriminierung und Perspektivlosigkeit prägen den Alltag. Die Schule findet nicht mehr statt, Jugendliche sind häufig sich selbst überlassen und müssen irgendwie mit der Situation zurechtkommen. Markovi? ist selbst in dieser Zeit aufgewachsen.
Marko, Vanja und Kassandra reisen also durch die Zeit im Belgrad der 1990er Jahre, was wie ein historischen Rollenspiel und Abenteuerreise aufgemacht ist. Markovi?cselbst ist die Spielleiterin. Sie lässt die Leser*innen Belgrad durch die Augen von Kindern und Jugendlichen und eben diesen Charakteren in verschiedenen Jahren erleben.
Sie wachen sie in ihren Körpern zu verschiedenen Zeiten und Ereignissen auf. So reisen die Jugendlichen in das Jahr 1993, wo der Krieg seine Fahrt aufnimmt. Dann weiter in das Jahr 1996, wo es Demonstrationen gegen den Machthaber Milosevic gibt und eine explosive Stimmung herrscht. Gefährlicher wird es drei Jahre später: bei den Bomberangriffen der NATO auf Belgrad, den Zerstörungen und die Wirkung der internationalen Sanktionen.
Dies sind natürlich prägende Ereignisse und Zäsuren für das Leben der Menschen in Belgrad im ständigen Alarmzustand. Dennoch gibt es auch ein Leben abseits des Krieges. Eines, wo Jugendliche noch jugendlich sein dürfen und ihren Träumen nachhängen und Probleme wälzen. Die Musik der 1990er Jahre wird wieder präsent, grelle Frisuren, Beziehungsgeflüster, das Tragen von Markenjeans entscheidet über Mackertum und Zugehörigkeit. Daneben immer wieder Trostlosigkeit, Armut und die Sorge vor dem nächsten Tag. Stadtbeschreibungen aus unterschiedlichen Perspektiven gibt es auch.
Es werden viele emotionale Themen angesprochen: von der Heimatlosigkeit, der Einsamkeit und der Suche nach Wohlstand. Sie handelt von Heimat und Wurzellosigkeit, von Einsamkeit und Freundschaft, von Liebe, Zuneigung und Hass sowie von Krieg und Frieden. Etwas Existentialistisches besitzt das Buch.
Literarische Effekte werden gezielt eingestreut, dennoch ist der Roman keine Eloge von Sprache. Roh, mitunter düster und direkt wird erzählt. Dies mag zwar den harten Alltag widerspiegeln, nervt doch auf Dauer.
Surreale Szenen werden immer wieder dem harten Alltag entgegengesetzt. Dies ist ein Reiz des Buches. Phantasie und Realität treffen bei der Verarbeitung bei Markovi?s eigenen Kindheit und den Kriegserfahrungen aufeinander. Das Buch handelt aber nicht nur vom Krieg, sondern problematisiert auch die nationalistischen Parteien auf verschiedenen Seiten und das Denken und Sortieren von Menschen nach Ethnien in der Gegenwart.
Das Buch sticht aus den Romanen der Gegenwart durch seinen Aufbau heraus. Kreativität und Mut zeigt Markovi? auf jeden Fall. Abseits des Mainstreams wird das Buch nach individuellem Geschmack wohl höchst unterschiedlich wahrgenommen und bewertet werden.
Buch 5
Nigella Lawson: Kochen, essen, leben. Küchengeheimnisse & Kochgeheimnisse. Mit über 100 Rezepten, DK, München 2021, ISBN: 978-3-8310-4281-4, 26,95 EURO (D)
In diesem Buch gibt Nigella Lawson in sehr persönlicher Weise ihre Küchengeschichte und Kochgeheimnisse weiter und präsentiert dazu 100 Rezepte.
Dieses Buch ist sehr persönlich gehalten und stark auf die Autorin zugeschnitten. Lawson bietet Möglichkeiten und Ideen, die man selbst je nach individueller Vorliebe erweitern und überarbeiten kann. Sie stellt dabei einzelnen Zutaten wie Rhabarber oder Sardellen genauer vor und auch dementsprechende Rezepte.
Die Rezepte sind nicht der sonst oft verwendeten Systematik der Aufteilung nach Waren oder Essenszeiten angelehnt. Die Rezepte sind an die Geschichten, Essays und Anekdoten der Autorin angepasst und sind so als konkretere Ausgestaltung zu verstehen. Unter den Rezepten gibt es auch solche, die für ein Menü oder eine festliche Angelegenheit konzipiert sind oder solche, die auch allein in stiller Stunde gegessen werden können.
Nicht alltägliche Gerichte wie Rharbarberkuchen mit geflämmter Marshmallow-Hülle, Ochsenbacken mit Portwein und Esskastanien, Colcannon mit brauner Butter, Skandi-Gurkensalat, Butternusskürbis mit Rote-Bete-Chili-Ingwer-Sauce, Kalmar und Bohnen mit rauchiger Note und andere gibt es zu entdecken. Es sind aber auch bekanntere wie Fenchelgratin, Lasagne, Rotkohlsalat, altmodischem Sandwichbrot oder Milchreiskuchen vertreten.
Zum Abschluss gibt es noch Hinweise für das Vorbereiten, Aufbewahren oder Einfrieren der vorher vorgestellten Gerichte mit dazugehörigen Seitenzahlen.
Im Anhang findet man noch ein Register.
Dies ist eine Mischung zwischen Memoiren, Essays über Kulinarik und Kochbuch. Es konzentriert es sich auf die Rhythmen und Rituale der Küche und verschränkt Rezepte mit narrativen Essays über Essen und Geschichten aus dem Kochleben. Also eine Art Storytelling, die über die üblichen Kochbücher mit persönlichem Bezug und Widmung bei weitem hinausgeht. Dabei gerät leider die die Konzentration auf das Wesentliche, nämlich viele lohnenswerte Rezepte der kreativen Küche, etwas verloren.