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ÖKOSOZIALISMUS

Veranstaltung in Krefeld

Die Klimakatastrophe sei „das größte Marktversagen in der Geschichte der Menschheit“, sagte kein geringerer als der britische Ökonom Nicholas Stern. Kein Zweifel: Das fossile Zeitalter geht seinem Ende entgegen. Die immer knapper werdenden Ressourcen einerseits und die
drohende Klimakatastrophe andererseits bilden die Zangengriffkrise, vor der sich die Menschheit bewähren muss. Die Vertreter des herrschenden ökologischen Mainstreams von den Bündnisgrünen über Verbände wie Greenpeace bis hin zu den Ökoinstituten reden uns ein,
dass wir nur eine intelligentere Technik brauchen: Mehr Effizienz, mehr erneuerbare Energien, und dann kann im Grunde alles so weitergehen wie bisher. „Green New Deal“ heißt das neue Zauberwort, mit dem uns suggeriert werden soll, dass sich das kapitalistische Wachstum von
einem steigenden Ressourcenverbrauch „entkoppeln“ ließe. Dem widersprechen die Vertreter der „Initiative Ökosozialismus“ vehement: Das kapitalistische Wachstum steht vor dem endgültigen Aus. Wie aber lässt sich ein „gutes Leben“, wie lässt sich der solidarische Zusammenhalt der Gesellschaft gestalten, wenn wir in Zukunft mit weniger Energie und weniger Rohstoffen auskommen werden müssen? Ein basisdemokratischer Sozialismus ist die Alternative zu den blinden Kräften des kapitalistischen Wachstums.
Dr. Bruno Kern, geb. 1958 in Wien, ist Philosoph,
Theologe und examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger.
Derzeit lebt er in Mainz und arbeitet als
selbstständiger Lektor und Übersetzer. Er gehört zu den
Gründungsmitgliedern der „Initiative Ökosozialismus“.

18. Oktober  19 Uhr  in der Fabrik Heeder – kleiner Saal, Virchowstr. 130, Krefeld.

Veranstalter: Rosa Luxemburg Club Linker Niederrhein