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Naturschutz und Demokratie

von oekom verlag

Höhen und Tiefen einer schwierigen Beziehung

Der neue Band der Zeitschrift politische ökologie beleuchtet das Verhältnis von Naturschutz und Demokratie, das angesichts von Klimawandel und Verlust der Artenvielfalt dringend einer Neu- bestimmung bedarf. Band 138 erscheint am 8. September im oekom verlag.

Kommt es zu größeren Eingriffen, Investitionen oder Ausweisungen von Schutzgebieten, zieht der Umwelt- und Naturschutz häufig den Kürzeren. Unübersehbar klafft zwischen unserem heutigen Politik- und Ökonomiemodell und einer zukunftsfähigen Naturschutz- politik eine Lücke. Sie wirft die Frage auf, wie gut sich Natur in einer Demokratie schützen lässt.

Antworten kommen unter anderem von jenen, die demokratische Mitbestimmungsrechte eindämmen wollen, um Wirtschaftsprojekte schneller verwirklichen zu können. Aber auch Rufe nach antidemokratischen Rezepten wie einer dauerhaften "Ökodiktatur", in der sich die Natur angeblich effektiver bewahren lässt, werden laut.

Die Autorinnen und Autoren der Zeitschrift politische ökologie skizzieren eine moderne Naturschutzpolitik, die sich aktiv in den gesellschaftlichen Diskurs einbringt, um für mehr Nachhaltigkeit und mehr Demokratie zu streiten. Das Konzept der deliberativen Umwelt- demokratie, die verordnete Nachhaltigkeit und die Ökokratie sind drei Ansätze, wie anspruchsvolle Umwelt- und Naturschutzpolitik in Demokratien Realität werden kann.

politische ökologie Band 138, Naturschutz und Demokratie: Höhen und Tiefen einer schwierigen Beziehung, 144 S., 17,95 €, ISBN 978-3-86581-487-6

oekom verlag GmbH
Waltherstraße 29
80337 München
Fon 089/54 41 84-34
Fax 089/54 41 84-49

reinemann@oekom.de

Erhältlich ab 08. September unter:
www.oekom.de