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Für eine ökologische Landwirtschaft vs. Gewinn- und Profitmaximierung

von Reinhold Schramm

Gegen Massentierhaltung, Monokulturen, Genmanipulation, giftige Düngemittel und Pestizide.


Zur biologischen Vielfalt (Biodiversität) gehören alle Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen ebenso wie die Vielfalt der Lebensräume (Ökosysteme), einschließlich der Vielfalt innerhalb einer Art.

Heute stecken giftige Chemikalien in Produkten die uns täglich umgeben. Wir essen sie mit, atmen sie ein oder nehmen sie über die Haut auf. Ihr Einsatz ist überall auf der Welt zu finden. Viele dieser Stoffe sind giftig, schädigen die Gesundheit - vor allem von Kindern - und sind gefährlich für die Umwelt. -

Der Handel mit Chemikalien ist ein Multi-Milliardengeschäft. Die chemische Industrie und ihre Aktiengesellschaften neigen dazu, alle gesetzlichen Regelungen, die die Risiken für Menschen und Umwelt reduzieren sollen, zu torpedieren.

Nachhaltige Gentech - ein Fall von Volksverdummung und vorsätzlicher Vergiftung. -

Im Frühsommer 2011 kommt gentechnisch veränderte Soja aus Südamerika im grünen Mäntelchen der Nachhaltigkeit auf den EU-Absatzmarkt. - Dahinter steht ein Zusammenschluss von Unternehmen, die am Wachstum des Sojamarktes ein ureigenes Interesse haben und ihr Geschäftsmodell auf Dauer absichern wollen. -

Dem Zusammenschluss gehören Sojaproduzenten unter anderem aus Argentinien, Brasilien und China an, des weiteren Gentechnik- und Agrarchemieunternehmen wie Monsanto, Bayer und Syngenta, Ölfirmen wie BP und Shell, die weltweit größten Händler von agrarischen Rohstoffen ADM, Bunge und Cargill - sowie deren Umweltstiftung WWF International.

In Südamerika wird Soja in riesigen Monokulturen angebaut. Dabei werden hochgiftige Herbizide versprüht, zumeist auf Gentech-Pflanzen. - Geschädigt werden die Menschen unmittelbar, die in den Soja-Gebieten überleben müssen.

Um die Sojaproduktion weiter auszudehnen, werden Kleinbauern und indigene Gemeinschaften von ihrem Land vertrieben. Wälder und andere wertvolle Naturräume werden zerstört, der Anbau von Gentech-Soja wird weiter ausgedehnt.

Mehr als 34 Millionen Tonnen Soja werden jedes Jahr nach Europa importiert. Zumeist landet es in Trögen von Tieren, die in industriellen Anlagen gehalten werden. -

Der Großteil konventionell erzeugter Milchprodukte und Fleisch sowie Eier stammt von Tieren, die mit gentechnisch veränderter Soja gefüttert worden sind. Doch davon erfahren Verbraucher nichts, denn diese Erzeugnisse tragen kein Gentech-Label.

Für eine nachhaltige Landwirtschaft:
www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/landwirtschaft/
Schädliche Auswirkungen von Glyphosat und Roundup:
www.gmwatch.eu/images/pdf/gm_sum_ger_v11.pdf