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Brücken zu einer ökologisch verantwortlichen Wirtschaftsweise in einer humanen Gesellschaft

von Bildungsgemeinschaft SALZ e.V.

Veranstaltungsankündigung - Hamm (Westf.) 22. - 23.11.2014

Liebe Genossinnen und Genossen,

Brücken zu einer ökologisch verantwortlichen Wirtschaftsweise in einer humanen Gesellschaft, ist der Titel einer teilnehmerbegrenzten Wochenendveranstaltung, angeboten von der Bildungsgemeinschaft Soziales, Arbeit, Leben & Zukunft (SALZ) e.V. in Kooperation mit dem Forum Umwelt und gerechte Entwicklung (FUgE), die vo 22. – 23.11.2014 in Hamm, Jugendgästehaus Sylverberg, Ostenallee 101 durchgeführt wird.

Anmeldungen für das teilnahmebegrenzte Seminar werden erbeten unter: info@bildungsgemeinschaft-salz.de

Folgende Fragestellungen, vorgelegt durch die zur Veranstaltung gewonnenen ReferentInnen, verdeutlichen den Rahmen des Programms:

  • Werden Kapitalstrategien mit gewerkschaftlichen Segen umgesetzt? Oder können diese Partizipationsformen emanzipatorische Bestrebungen langfristig unterstützen? (Jürgen Klippert)
  • Wird Arbeit schon deshalb humaner und ökologisch verantwortlicher geleistet, weil sie nicht bezahlt wird? (Gisela Notz)
  • Inwieweit ist es möglich, sich sogenannten "Zwängen" bezüglich Konsum - bzw. Lebensgestaltung im weitesten Sinn - nicht zu unterwerfen und dadurch Dinge zu ermöglichen, die in der bestehenden Gesellschaft gar nicht vorgesehen sind? (Christfried Lenz)
  • Was müssen wir tun, um den innerstädtischen Verkehr wirksamer vom Auto auf den ÖPNV zu verlagern?
  • Welches Interesse besteht darin, alle nur denkbaren Dienstleistungen - von Wasserversorgung bis e-learning oder Tele-Medizin - zu liberalisieren und zum "Mastfutter" für große konzerne zu machen? (Johanna Regina Voß)
  • Was können Belegschaften, soziale Bewegungen und umweltschutzorganisationen für Konversion und Kontrolle der Produktion leisten? (Bruno Kern / Manuel Kellner)

Referentinnen und Referenten: / Themen

Dr. Jürgen Klippert (Arbeitswissenschaftler, Kassel):

Humanisierung des Arbeitslebens. Zurück in die 1970er Jahre?;  

Dr. Gisela Notz (Historikerin und Sozialwissenschaftlerin, Berlin):

Care-Arbeit als ökologisch verantwortliche Wirtschaftsweise?;

Dr. Christfried Lenz (Bürgerinitiative „Kein CO2 Endlager Altmark“):

Persönliche Energiewende vollziehen. Geht das?;

Burkhard Freisleben (Betriebrat/Wirtschaftsausschuss DB ERS/EX-Mitropa):

ÖPNV zum „Nulltarif“ ? Aber wie…;

Johanna Regina Voß (BI Lüchow – Dannenberg, Landwirtin, Dipl. Sozialpädagogin, Multiplikatorin Frauen – Erwachsenenbildung): Recht auf Wasser oder weltweite Wasserprivatisierung CETA? Über Handelsabkommen und deren weitreichende Folgen;

Dr. Manuel Kellner (Politikwissenschaftler, Historiker und Philosoph, Köln) /

Dr. Bruno Kern (Initiative Ökosozialismus):

Strategie der Übergangsforderungen: Soziales, Ökologie, Gegenmacht

Moderation:          Inge Höger, MdB., Hamide Akbayir, Hermann Taube, Peter Sacher (Geschäftsführer SOAG)

Projektleitung:   Heiner Orth, Peter Schüren, Bildungsgemeinschaft Soziales, Arbeit, Leben & Zukunft (SALZ)

Kosten:       Tagungsbeitrag 20,00 €, ermäßigt 10,-- €. Bei eintägiger Teilnahme 10,00 €, ermäßigt 5,00 €.

Teilnahmebegrenzung:
Es gilt die Reihenfolge der Anmeldung; eMail an:
info@bildungsgemeinschaft-salz.de, postalisch bis zum 15.11.2014 an: Bildungsgemeinschaft SALZ e.V., Oberonstr. 21, 59067 Hamm, oder telefonisch 02381 - 2790271, mobil 0157 88351323

Ablaufplan 22.11.2014

10:00 – 10.30 Organisatorische, Grußworte und Erinnerung 

Forum Umwelt und gerechte Entwicklung.

Grußwort: Karl A. Faulenbach, (1. Vorsitzender FUgE) +

Es gibt gute Gründe für den Übergang zum Ökosozialismus.

Grußwort: Inge Höger MdB. für die AKL in der Partei DIE LINKE. (Schirmfrau SALZ e.V., Herford):

100 Jahre Jakob Moneta *11.11.1914, † 03.03.2012. Erinnerung:  Manuel Kellner (Politikwissenschaftler, Historiker und Philosoph, Köln)

Kurze Einführung in die Konferenz: Peter Schüren (Sozialwissenschaftler, Geschäftsführer SALZ e.V., Hamm)

10.30 Humanisierung des Arbeitslebens. Zurück in die 1970er Jahre?

Jürgen Klippert (Arbeitswissenschaftler, Kassel), Impulsreferat.

10.50 Austausch kollektiven Wissens

11:10, 11:30, 11:50, mit World Café - Tischwechseln nach je 20 Minuten.

12:10, Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse. Die Besprechung erfolgt in einer aufeinander abgestimmten Sequenz von 4 Leitfragen

13.00 Mittagspause 

14.30 Care-Arbeit als ökologisch verantwortliche Wirtschaftsweise? Gisela Notz (Historikerin und Sozialwissenschaftlerin, Berlin)

15.00, Diskussion, anschließend Schlußwort der Referentin

16.15 Kleine Pause

16.30 Persönliche Energiewende vollziehen. Geht das? Christfried Lenz (Bürgerinitiative „Kein CO2 Endlager Altmark“)

17:00, Diskussion, anschließend Schlusswort des Referenten

17.45 ÖPNV zum „Nulltarif“ ? Aber wie…, Burkhard Freisleben (Betriebrat/Wirtschaftsausschuss DB ERS/EX-Mitropa)

18:15, Schlußwort des Referenten

19.00  Abendessen. Findet im Tagungsraum statt!

Abends: Hermann Taube (Musiker, Bielefeld)

Ablaufplan 23.11.2014

08:30 – 10:30 Frühstück


09:30 Gespräche beim Kaffee

(mit Thomas Röstel u.a.) an einem EXTRA gekennzeichneten Tisch, (offen für Alle, die dabei sein möchten!)

zu:

a.) Ökosozialistische Jugend- und Erwachsenenbildungsprojekte in der Erprobungsphase;

b.) Fahrradanhänger & Lastenrad - Projekt.


10:30 Recht auf Wasser oder weltweite Wasserprivatisierung CETA? Über Handelsabkommen und deren weitreichende Folgen.Johanna Regina Voß (BI Lüchow – Dannenberg, Landwirtin, Dipl. Sozialpädagogin, Multiplikatorin Frauen – Erwachsenenbildung)  

12:00 Strategie der Übergangsforderungen: Soziales, Ökologie, Gegenmacht. Manuel Kellner (Politikwissenschaftler, Historiker und Philosoph, Köln) / Bruno Kern (Initiative Ökosozialismus) 

13:15 Mittagspause (Pausenzeit /gemeinsame Absprachen)  

14:30 Strategie der Übergangsforderungen: Soziales, Ökologie, Gegenmacht (Fortsetzung) 

15:30 Work in progress:

Im Anschluss an die ökosozialistischen Konferenzen der Bildungsgemeinschaft SALZ e.V.

° für Ökologie & Sozialismus (Kassel: 13. - 14. März 2010); Erklärung der Beschlusskonfertenz vom 14. März 2010: Für eine ökosozialistische Wende von unten! 

° für Ökologie & Arbeit (Kassel: 19. - 20. März 2011); Erklärung der Beschlusskonferenz vom 20. März 2011: Für eine ökosozialistische Wende von unten!

° für Ökologie & Mobilität (Kassel: 24. - 25. März 2012); Erklärung der Beschlusskonferenz vom 25. März 2012: Für eine ökosozialistische Wende von unten!

° für Ökologie, (Anti-) Militarismus, (Anti-) Imperialismus und Weltwirtschaft (Kassel: 13. - 14. April 2013); Erklärung in Folge der 4. Kasseler Beschlusskonferenz; 14. April 2013: Für eine ökosozialistische Wende von unten!  

führt der Förderverein Solidarität in Arbeit & Gesellschaft (SOAG) e.V., der die ökosozialistische politische bildungsarbeit von SALZ fördert, jeweils eine Beschlusskonferenz zur Fortschreibung der Erklärung "Für eine ökosozialistische Wende von unten!" durch.

An dieser Stelle finden Absprachen zur Einsetzung einer Redaktionsgruppe zwecks Vorlage von weiteren Ergänzungen zur Erklärung, oder direkte Abstimmungen im Anschluß an den letzten ToP der diesjährigen Konferenz

· für Brücken zu einer ökologisch verantwortlichen Wirtschaftsweise in einer humanen Gesellschaft (Hamm: 22. - 23.11.2014) 

16:30 Gute Heimreise

Mit solidarischen & freundlichen Grüßen
Peter Schüren
Geschäftsführer

Bildungsgemeinschaft SALZ e.V.

Tel. 02381 - 2790271
Mobil 0157 8835 1323
 

Weitere Infos zur Veranstaltung, siehe:
www.bildungsgemeinschaft-salz.de