Ein Intermezzo. Oder vor wem bekommt man einen Schreck?
von Klaus Horn
Keine Frage – pausenlos von Putin, dann vom Griechen Tsipras mit seiner Syriza, gefolgt von der 'Pegida'. Letztere, nun sogar in Erfurt, janz unverantwortlich „Gegen die Amerikanisierung des Abendlandes“. (die ‘AfD’ zur Zeit etwas abgeschlagen )..
Nein, wo doch unsere Kanzlerin in Davos den Hunger in der ganzen Welt bekämpfend erst 2030 abgeschafft hat und diese Schrecks ihr drohen, dieses Ziel (neben allerlei ande- ren) auch nicht zu erreichen. Einfach rücksichtslos!
Wenden wir uns der Reihe nach der DIE LINKE. zu. Wenn zu vernehmen, dann sprach nur die immer noch existierende Doppelspitze… „uns´“ Gregor. Das erinnert an den Machtwechsel 2010 durch die Gesine L. und den Klaus E. (Riechling sagte auch E. K).
Dazu meinte damals Gregor – noch nicht Doppelspitze – „Ich mische mich auch ein (in den Vorstand), ohne dass ich gefragt werde“. Es scheint, so ergeht es auch inzwi- schen der Katja und dem Riexi…Und sollten sie doch einmal auftauchen? Schwamm drüber.
Nun zu Griechenland.
Tsipras und Syriza. Glückwunsch! Aber ihr Kampf geht doch jetzt erst nach 10 Jahren so richtig los angesichts von 28 Jan-Claude Junkers, ein paar Schäubles…und 320 Milliarden Schulden, davon so einiges an Knete, Kohle, Flocken beschlossen …durch Merkels 'EFSF' und 'ESM' im Bundestag.
Und sollte Gregor 2017 tatsächlich doch mit Yahimi ein Bundeskabinett betreten, dann braucht er doch vor allem Finanz- und Ökonomiespezialisten. Die hat heute schon der 'Syriza' dank Yaouzakis, Dragasakis, Stakiakis, Milios und Lapavisas. Und Gregor? Sein Troost allein reicht nicht. Der in Göttingen rehabilitierte Reformer Bartsch? Erst recht nicht.
Und dann meinte er, also „uns“ Gregor, erst kürzlich, man müsse sich mehr um Wirtsch- aftliches und sogar um den Mittelstand kümmern. Ob das bis 2017 reichen wird? Sieht nicht gut aus, wenn man sie ab und zu im Plenum mit Ökonomischem zu hören bekommt.
Nach Syriza wenden wir uns der 'Pegida' zu. Die tauchte am Sonntag wieder tapfer zusammen mit der immer besser werdenden Kathrin Oertel auf dem Theaterplatz auf. Mit sehenswerten Transparenten. Gregor hat das als ostdeutsche Mentalität ohne EU-Ah- nung betrachtet … Sehr charmant!
Also:
Mögen doch die auf dem Schlossplatz ’vis a vis’ von Pegida unter „Je suis Dragi!“ für seine Staatsanleihen sich hingeben. …Selbst Sachsens Tillich rastet dagegen jetzt schon aus.
Aber wir, DIE LINKE, halten ohne Gespräche durch, Unzufriedenheit ist nicht unser Ding. Trotz der 7 Klausur-Punkte.
Klaus Horn