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von Dieter Braeg

Die Politik, die es, nicht nur in Deutschland und Österreich, kaum der Mühe wert findet mit WählerinWähler einen Dialog geschweige denn eine Diskussion zu führen, hat über Nacht ein neues Insekt entdeckt und lieben gelernt.
Es ist die Schulden-Bremse!
Wer sich nun mit den Erscheinungen in der Natur nicht auskennt, dem wird geholfen: Bremsen gehören zur Gattung der Fliegen und sind blutsaugende Zweiflügler. Zu ihren Opfern…

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von Tomasz Konicz

Nach dem deutschen Durchmarsch beim EU-Krisengipfel Ende letzter Woche kündigen sich erste Widersprüche gegenüber der Berliner “Fiskalunion” an.
In Brüssel wird darauf verwiesen, dass Nebenabreden zum Gemeinschaftsrecht faktisch nicht wirksam seien. Mehrere Regierungschefs und der aussichtsreiche französische Präsidentschaftskandidat Hollande kündigen grundsätzliche Einwände gegen das geplante Vertragswerk an.

Zudem steht die…

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von Dr. Gero Jenner

Warum das gegenwärtige Wirtschaftssystem eine Entwicklung zur Nachhaltigkeit ausschließt

Seit der Club of Rome 1972 zum ersten Mal die Folgen eines grenzenlosen Wachstums auf dramatische Weise beschwor, wurde weltweit das Bewusstsein für den Zusammenhang zwischen Wachstum und Naturvernichtung geschärft. Doch schon damals war vielen klar: Misstrauen, das man gegen das Wachstum schürt, muss auch den richtigen Gegner treffen.…

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von Tomasz Konicz

Das neue „Deutsche Europa“ steht auf tönernen Füßen. Viele der auf dem jüngsten Krisengipfel beschlossenen Regelungen werden die kommende Rezession vertiefen und zum Auseinanderbrechen der Eurozone beitragen.

Wieder einmal soll Europa am Deutschen Wesen genesen. Nach dem jüngsten EU-Gipfel brachen insbesondere die regierungsnahen deutschen Medien in offene Jubelstürme aus: „Jetzt regiert Angela Merkels harte Hand in Europa,“

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von Karl Wild

Thesen

I.
Nach der Implosion des „realen“ Sozialismus an der Macht erschien das Entwicklungspotenzial des kapitalistischen Weltsystems unbegrenzt, denn:

-eine äußere Schranke der Entwicklung des Kapitalverhältnisses war gefallen;

-neue Märkte sektorial und territorial wurden und werden rasant entwickelt;

-dem Faktor „Arbeitskraft“ im Verwertungsprozess wird offen vom Neoliberalismus der Krieg erklärt.

Gefördert durch eine Beschleunigung…

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von Jonny Beyer

Geld ohne Gegenwert. Politik ohne Gewissen. Staaten und die dort lebenden Menschen von der Politik an die Finanzmärkte und sogenannte Wirtschaftskriminelle verkauft.
99% Loser und 1% Winner. Beiträge wie von Sahra Wagenknecht in der FAZ werden von 'Otto Normalo' viel zu wenig gelesen und auch verstanden, dass liegt aber auch zum Teil am Text selbst, der eher für sogenannte Intellektuelle geschrieben wurde, als für sogenannte 'Norma…

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von Tomasz Konicz

Kontrolle, Bestrafung, Disziplin – Berlin setzt seine Vorstellungen eines „deutschen Europa“ beim jüngsten Krisengipfel weitgehend durch. Massiver Wirtschaftseinbruch und fortgesetzte Destabilisierung der Eurozone in 2012 wahrscheinlich.

Seit dem EU-Krisengipfel vom vergangenen Wochenende haben wir es mit einem „deutschen Europa“ zu tun. Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte sich in nahezu allen Streitpunkten durchsetzen und die…

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von Samuel Rothberger

Im Zuge der Finanzkrise seit 2008 wurden auch Staatsanleihen von Staaten der Euro-Zone ins Visier der Spekulanten genommen. Dieses führte zu einem Zinsanstieg für Staaten wie Griechenland oder Portugal. Hierdurch droht die Zahlungsunfähigkeit dieser Staaten. Wenn diese Krise nicht gestoppt werden kann, droht das Ende der Gemeinschaftswährung mit unabsehbaren sozialen und ökonomischen Folgen für Europa. Daher müssen die…

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von Tomasz Konicz

Berlin nutzt die europäische Schuldenkrise, um nach der Hegemonie in Europa zu greifen.

In ihrer Regierungserklärung Ende letzter Woche hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutsche Bevölkerung auf harte Zeiten und die Staaten Europas auf die deutsche Hegemonie eingestimmt.

Die parlamentarische Aussprache fand im Vorfeld des deutsch-französischen Gipfeltreffens am Montag statt, auf dem Merkel und Sarkozy die zwischen beiden…

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von Markus Salzmann
Internationales Komitee der Vierten Internationale (IKVI)

Mit der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Ungarns auf Ramschstatus hat die Schuldenkrise auch Osteuropa voll erfasst. Die Ratingagentur Moody’s begründete die Herabstufung am vergangenen Freitag mit der starken Abhängigkeit Ungarns von ausländischen Geldgebern, den schlechten Konjunkturaussichten und dem Schuldenberg von 82 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die Regierung…

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