Übergriffe in Köln: Wie geht eine ernsthafte Diskussion?
Von Franz Witsch
Liebe FreundeInnen des politischen Engagements,
in Ergänzung zum letzten Bürgerbrief (http://film-und-politik.de/Politik/BB-109.pdf) möchte ich den LeserInnen einen Text ans Herz legen, der die Auseinandersetzung rund um die Flüchtlingsproblematik zum Thema hat, zumal im Kontext zu den Übergriffen in Köln, was eine sehr differenzierte Betrachtung erfordert.
Eine solche, ich möchte sagen: vorbildliche Betrachtung, hat Thomas Pany vorgelegt. Titel und Link zum Text lauten:
Übergriffe in Köln: Wie geht eine ernsthafte Diskussion?
(Nicht so, wie es die Initiator_innen von #ausnahmslos angehen)
Telepolis vom 12.01.2016
http://www.heise.de/tp/artikel/47/47095/1.html
In seinem Text heißt es mit Blick auf die Übergriffe in Köln u.a., es gehe "um Argumente, die man aber mit systematischem Wegsehen unter ideologischen Annahmen nicht findet, was beim Hetzmob ja gut zu beobachten ist: Er lässt mit seinen Generalüberzeugungen ("Alle Muslime…", "Invasoren" "Soros-Komplott") einen riesigen Teil der Wirklichkeit aus", zum Beispiel Integration, die funktioniere.
Weiter heißt es im Text, das viele Feministinnen leugneten, dass mit den vielen Zuwanderern zusätzliche Probleme, namentlich solche sexueller Gewalt, importiert würden, auch wenn unstrittig sei, dass es sexuelle Gewalt in Deutschland auch ohne Zuwanderung nicht zu knapp gebe.
Dennoch sei die Behauptung, es gebe keine zusätzlichen Probleme sexueller Gewalt, unaufrichtig, "weil sie sich bestimmten Wahrnehmungen verweigert." Dem stimme ich zu.
Herzliche Grüße
Franz Witsch