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Ministerin Schröder erhält Ohrfeige vom Bundesrat

„Dass der Bundesrat heute parteiübergreifend einen Gesetzentwurf zur verbindlichen Geschlechterquote in Aufsichtsräten beschlossen hat, ist eine kleine Sensation und für Ministerin Schröder eine schallende Ohrfeige,“ kommentiert die 1.Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE und Mitinitiatorin der Berliner Erklärung, MdB Cornelia Möhring das heutige Ergebnis der Bundesratsberatungen. Möhring weiter:

„Die Zustimmung der CDU-regierten Länder Hessen und Saarland zeigt, wie groß der gesellschaftliche Druck inzwischen ist, endlich die Diskriminierung von Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft zu beenden. Mehr als 20.000 Menschen haben bereits die  Berliner Erklärung unterzeichnet, die als ersten Schritt zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft eine 30% Quote für Frauen in Aufsichtsräten fordert - http://www.berlinererklaerung.de

Während die Bundesregierung und allen voran die Frauenministerin weiter  zwischen Flexiquote und Nichtstun schwankt, wachsen die Mehrheiten für die berechtigten Belange von Frauen und  die Umsetzung des staatlichen  Gleichstellungsgebotes des Artikels 3 Grundgesetz. Auch aus Brüssel wächst der Druck - trotz Blockadeversuchen aus der Bundesrepublik
In der Quotenfrage ist spätestens seit heute der Anfang vom Ende der ‚Freiwilligkeit‘ eingeläutet.“