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Fahnenaktion zum 34. Internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Von Göttinger Linke

Am 25. November jährt sich bereits zum 34. Mal der internationale Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“. Hierzu verabschiedete der Rat der Stadt Göttingen am 13. November unter eben jenem Titel eine Resolution. Die GöLinke begrüßt die Beteiligung der Stadt an den Aktionen des internationalen Tages um die Stärkung und den Ausbau von Maßnahmen zur wirksamen Vorbeugung und Bekämpfung von Gewalt. Sie ruft dazu auf, keine Männergewalt an Frauen und Mädchen in Göttingen und anderswo zu tolerieren.

Bundesweite Beachtung findet der internationale Tag seit 15 Jahren durch die von der Organisation „terre des femmes e.V“ durchgeführte Fahnenaktion. Tatsächlich wird er seit 1981 begangen und geht auf ein Ereignis am 25.11.1960, bei welchem drei Schwestern ermordet wurden, zurück. Die GöLINKE im Rat der Stadt Göttingen setzt seit mehr als sieben Jahren durch eigene Aktionen ein Zeichen für dieses wichtige und dringend notwendige Ereignis. Zudem wird eine Fahne mit der Aufschrift „terre  des femmes, frei leben – ohne Gewalt“ am Roten Zentrum in der Lange Geismastraße 2 gehisst.

Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „STOP Frühehen“. Jährlich werden schätzungsweise 14,2 Millionen Mädchen vor deren 18. Lebensjahr verheiratet. Für die Mädchen bedeutet dies Schulabbruch, (sexuelle) Ausbeutung, frühe Schwangerschaften und finanzielle Abhängigkeit. Auch in Deutschland werden Mädchen mit Migrationshintergrund Zwangs verheiratet. Mit Zuspruch der Familiengerichte kann dies legal erfolgen. Mit ihrem Engagement setzt die GöLINKE ein deutliches Zeichen, um solche Vorgänge zukünftig zu stoppen.