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5 Jahre nach dem Brand: Auch der BBU fordert die Stilllegung der Uranfabrik in Lingen

Von BBU

Genau fünf Jahre nach dem Brand in der umstrittenen Brennelementefabrik in Lingen fordert der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) die sofortige Stilllegung der Anlage. Der Brand hatte sich am Nikolaustag 2018 ereignet und löste eine anhaltende Protestwelle aus. 

Der BBU kritisiert, dass in Lingen nach der Stilllegung des dortigen AKW Lingen 2 jetzt in Lingen noch immer Uran für den Einsatz in internationalen Atomkraftwerken vorbereitet wird. „Die niedersächsische Landesregierung darf den Export der Uran-Brennelemente von Lingen in alle Welt nicht länger hinnehmen. Der zuständige niedersächsische 
Umweltminister Christian Meyer muss endlich mit der Bundesumweltministerin Steffi Lemke (beide Grüne) einen Stilllegungsfahrplan für die Brennelementefabrik auf den (Gaben)Tisch legen“, fordert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz. 

Vor Ort rufen örtliche Bürgerinitiativen für den kommenden Freitag (8.12.) zur Teilnahme an einer Mahnwache in Lingen auf. Damit soll an den Brand vor fünf Jahren und an die Gefahren der Atomenergienutzung erinnert werden. Und am 20. Januar wird in Lingen eine Demonstration für die Stilllegung der Brennelementefabrik stattfinden. Der Elternverein 
Restrisiko Emsland und das Bündnis „AtomkraftgegnerInnen im Emsland) sind im BBU organisiert und auch der BBU unterstützt die örtlichen Proteste. „Es ist gelungen, die Brennelementefabriken in Hanau zu stoppen, und es wird auch gelingen, die Brennelementefabrik in Lingen zu stoppen“, betont BBU-Vorstandsmitglied Buchholz. 

Die einstündige Mahnwache in Lingen beginnt um 15 Uhr am Kreisverkehr bei Famila in Lingen-Darme. Weitere Informationen unter 
https://atomstadt-lingen.de 

Zur Erinnerung: 

https://bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202019/09.01.19.pdf 

https://bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202019/19.01.19.pdf 

https://bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202019/04.02.19.pdf