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Sozialwahl 2017: „Mitbestimmen!“ – DGB-Liste wählen

Von DGB Düsseldorf

DGB ruft zur Wahl der Liste des Deutschen Gewerkschaftsbundes auf

Über 51 Millionen Versicherte, Rentnerinnen und Rentner wählen bei der Sozialwahl 2017 für die kommenden sechs Jahre ihre Vertreterinnen und Vertreter in die Selbstverwaltungsgremien der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Unfall- und Rentenversicherungen. Damit stellen sie wichtige Weichen für die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme – denn über die Selbstverwaltung regieren die Versicherten ihre Kasse mit. Auch viele Versicherte in der DGB-Region Düsseldorf-Bergisch Land können ihre Stimme abgeben. Gewählt wird in diesem Jahr bei der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV-Bund), Deutschen Rentenversicherung Saarland und den Ersatzkassen DAK-Gesundheit, KKH, HKK, Techniker Krankenkasse (TK), BKK RWE sowie im Herbst bei der BARMER.

„Die Versichertenparlamente sind keine bürokratischen Kontrollgremien. Hier regieren die Versicherten über ihre Vertreterinnen und Vertreter die Versicherungen und Kassen aktiv mit“, so Sigrid Wolf, DGB-Regionsgeschäfts-führerin Düsseldorf-Bergisch Land, und ruft alle Wahlberechtigten zur Stimmabgabe für die DGB-Listen auf.

Besonders in der gesetzlichen Krankenversicherung setzen die Verwaltungsräte die Gesetze individuell um. Zum Beispiel mit der Einführung verschiedener innovativer Modelle im Sinne einer integrierten Versorgung, die die Kompetenzen vieler Fachärzte und Leistungsanbieter bündeln. Solche Modelle verhindern teure Doppel-untersuchungen, verbessern so die Versorgung und sparen das Geld der Versicherten.

In der Rentenversicherung geht es auch um bessere Service-Leistungen für die Versicherten. Außerdem entscheiden die Gremien, welche Leistungen etwa zur Verhütung oder Früherkennung von Krankheiten bezahlt werden oder stellen bei den Berufsgenossenschaften Regeln für den Arbeitsschutz in Betrieben auf.

„Und nicht zuletzt entscheiden die Selbstverwaltungsgremien auch mit über die Einführung von Zusatzbeiträgen. Damit Gesundheit kein Luxus für wenige wird, müssen die Versicherten von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten setzen sich für eine solidarische Finanzierung der Sozialsysteme ein“, so Wolf weiter.

„Einfach das Kreuz beim DGB oder den Gewerkschaften machen, Stimmzettel in den Wahlumschlag und bis zum 31. Mai zurück schicken – portofrei. Das kostet die Versicherten fünf Minuten Zeit und bringt ihnen sechs Jahre engagierte solidarische Mitbestimmung in den Sozialsystemen. Einen einfacheren Weg gibt es für die Menschen in unserer Region nicht, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen“, betont Wolf abschließend.