Solidaritätsnote mit den Beschäftigten, dem Betriebsrat und die IG Metall der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann
Von DIE LINKE. Duisburg
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit großer Sorge haben wir von euren Kollegen und aus der Presse entnehmen müssen, dass in eurem Werk fast jede fünfte Stelle abgebaut werden soll.
Ihr wart es doch, die durch eure Arbeit jahrelang die Gewinne der Gesellschafter erwirtschaftet habt. Nun ist es nicht hinnehmbar, dass ihr die Leidtragenden sein sollt, die für die Stahlkrise zahlen sollt.
Im letzten Jahr noch hat der Haupteigentümer der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann, Thyssen- Krupp einen Gewinn von 1,5 Mrd. € gemacht, den ihr mitrealisiert habt.
Wir stehen beim Kampf um jeden Arbeitsplatz und um gute Arbeitsbedingungen solidarisch an eurer Seite. Wir stehen hinter den Forderungen des Betriebsrates. Die Vertretung der Arbeitnehmer weiß am besten, was das Werk braucht:
- keine betriebsbedingten Kündigungen
- Standort- und Beschäftigungssicherung
- Zukunftssichernde Investitionen
- keine Fremdvergabe
- Nutzung aller Möglichkeiten zur Beschäftigungssicherung und für die Altersteilzeit
-Schutz der „angeschlagenen“ Kolleginnen und Kollgen
- Gezielte Personalentwicklung und Qualifizierung
- unbefristete Übernahme aller Azubis
Teilt uns mit, wenn wir irgendetwas für euch tun können. Wir stehen 100% an eurer Seite.
Stahl ist für eine Grundsäule unserer Stadt. Stahl ist in Duisburg Vergangenheit, Gegenwart und muss in Duisburg Zukunft haben. Mit HKM.
Mit solidarischen Grüßen
Fraktion und Kreisverband DIE LINKE. Duisburg