Gewerkschaftsjugend fordert ein Azubiwohnheim für Düsseldorf
Von DGB Düsseldorf
Mit Häusern aus Pappe und einer Riesenzeitung macht die DGB-Jugend Düsseldorf am Dienstagnachmittag auf dem Schadowplatz auf die Situation von Auszubildenden am Wohnungsmarkt aufmerksam. Ziel der Aktion ist es mit Passant/-innen ins Gespräch zu kommen, denn die ohnehin schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt trifft Auszubildende auf ganz besondere Weise.
„Mit ihrer Ausbildungsvergütung und dem Lebensalter ist es für Auszubildende sehr schwierig in Düsseldorf eine Wohnung zu finden“, so Sabrina Riesop, die Vorsitzende der Düsseldorfer Gewerkschaftsjugend „für Minderjährige ist es gar fast unmöglich,“ so Riesop weiter.
„Es freut mich, dass die Initiative des DGB für ein Auszubildendenwohnheim in Düsseldorf in der Gesellschaft so breit getragen wird. Nun brauchen wir dringend die Unterstützung der Arbeitgeber und ein geeignetes Grundstück in Düsseldorf, das den Anforderungen entspricht. Wir werden den öffentlichen Druck in diesem Thema aufrechterhalten. Ich freue mich daher sehr, dass die Gewerkschaftsjugend mit ihrer Aktion den aktiven Austausch mit der Stadtgesellschaft sucht und über ihre Anliegen aufklärt“, erklärt Sigrid Wolf, DGB-Stadtverbandsvorsitzende.
Vor eineinhalb Jahren hat ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeitgebern, Kammern und Agentur für Arbeit zum Handeln aufgefordert. Ein einstimmiger Beschluss des Rates hat einen Beirat berufen, der die Errichtung des Auszubildendenwohnheimes begleiten und vorantreiben soll.