Linke und Sozis wollen Spritpreise deckeln
Bald nur noch 0,7 Liter statt den vollen Schluck aus der Zapfpistole?
Von Claude Michael Jung
„Die Forderung des saarländischen SPD Landesvorsitzenden Heiko Maas, die Preise für Benzin, Öl und Gas staatlich zu begrenzen, geht in die richtige Richtung", so kommentiert der Super Bleifrei-Experte der linken Bundestagsfraktion Hans Kurt Hill, den tankstellenpolitischen Octanerguss des Saar-Sozen-Chefs. Der Chefkomiker der Saar SPD hat zwar keinen blassen Schimmer, wie er die ständigen steigenden Energiekosten mit staatlichen Mitteln in den Griff kriegen will, aber im Vorfeld eines Superwahljahres wird selbst Heißluft zum Politikum.
Zwar ist den Sozis jede Mogelpackung zuzutrauen, etwa nur noch 0,7 Liter statt den vollen Schluck künftig am Zapfhahn abzugeben, sowie die Fehlmenge durch heiße Fürze, plus Ökosteuer zu ersetzten und den Betrug als Erfolg zu verkaufen. Zum Glück wird Saar-Sozen-Chef Maas nirgendwo für voll genommen, sonst hätte er sich längst einen Fußtritt seines Parteifreundes und Bundesfinanzministers Peer Steinbrück eingehandelt, in dessen Kassen die Mehreinnahmen, der durch Spekulanten in die Höhe getriebenen Energiepreise, fließen.
Nichts ist in diesem Land jedoch absurd genug, um nicht einen Clown zu finden, der dafür auch noch Beifall klatscht. So sieht der saarländische Energiepolitiker Hans Kurt Hill (DIE LINKE) in der schrägen Zapfhahnoffensive des ersten Saar-Sozen schon ein Umdenken in der SPD Energiepolitik. „Wenn Maas jetzt umdenkt und fordert, die Energiewirtschaft wieder stärker staatlich zu regulieren, dann ist das eine gute Grundlage für eine Zusammenarbeit an der Saar," findet Hans Kurt Hill.
Eine Logik, die nicht der Komik entbehrt, darf man doch gespannt sein, was als nächster energiepolitischer Wunschtraum vom Duo Maas-Hill, den Utopikern im Saarland und darüber hinaus vorgesetzt wird. Darf es vielleicht die staatliche Subventionierung, für Superbleifrei und Diesel an den saarländischen Zapfsäulen sein, oder werden die Energiepreise im Saarland bei guter Zusammenarbeit zwischen Maas und Hill demnächst an den Bierpreis gekoppelt?
Nichts anderes, als eine staatliche Subventionierung der Energiepreise bedeutet der absurde Vorschlag von Saar SPD Chef Heiko Maas. Dem goutierten Unfug von Maas auch noch Beifall zu zollen und als gute Grundlage für eine künftige Bettgemeinschaft der energiepolitischen Inkompetenz zu betrachten, gleicht dem Werben eines kastrierten Katers um einen Ebensolchen.