Corona bei Tönnies: Schluss mit der Ausbeutung von Mensch und Tier

17.06.20
NRWNRW, OWL, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Wie verschiedene Medien am heutigen Mittwoch (17. Juni 2020) berichten, sollen beim Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück seit Dienstag rund 400 weitere Mitarbeiter*innen positiv auf das Corona-Virus getestet worden sein. In der Folge wurden im Kreis Gütersloh alle Schulen und Kitas bis zu den Schulferien geschlossen. Am gleichen Tag ist das Thema "Schlachthöfe in NRW werden zu Corona-Brennpunkten" auf der Tagesordnung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales im NRW-Landtag. „Die Meldung über weitere Neuinfektionen bei Tönnies im höheren dreistelligen Bereich zeigt, dass die Landesregierung schnell handeln muss“, erklärt Sascha H. Wagner, gesundheitspolitischer Sprecher der Partei DIE LINKE NRW.

„Jeden Tag, so scheint es, setzen die Mitarbeiter*innen in NRWs Schlachthöfen ihre Gesundheit aufs Spiel. Das war auch bereits vor Corona so. Es ist an der Zeit, dass die Fleischindustrie sich endlich ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen bewusst wird, die für ihre Gewinne schuften. Schluss mit dem Subunternehmertum, Schluss mit der Missachtung von Arbeitsrechten, Schluss mit der Ausbeutung von Mensch und Tier“, fordert Wagner.







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