LINKE fordert Hilfen für Jugendherbergen in NRW

24.04.20
NRWNRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Die 36 Herbergen des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) in Nordrhein-Westfalen sind in großer Not. Wegen der Corona-Pandemie sind sie geschlossen, die Einnahmen durch Übernachtungs- und Tagungsgäste sind weggefallen. Sascha H. Wagner, Landesgeschäftsführer und gesundheitspolitischer Sprecher der Partei DIE LINKE in NRW, erklärt: „Statt auf weitere schnelle Lockerungen für große Hotels und Gaststätten zu drängen, sollte die Landesregierung unter Armin Laschet dringend Mittel für die Jugendherbergen bereitstellen. Sie sind nicht gewinnorientiert und dienen der Erholung von Familien und Schulkindern. In diesen Zeiten wo nicht klar ist wann und wo wieder Urlaube und Fernreisen stattfinden können, leisten die Herbergen auch künftig einen wichtigen Beitrag zur Erholung .“

Wagner, der selbst regelmäßig Wanderferien mit Jugendlichen leitet, betont: „Jugendherbergen sind wichtig für die Gesundheit von jungen Menschen und einkommensärmeren Familien. Wenn der Staat ihnen jetzt nicht hilft, verlieren wir ein Stück der Daseinsvorsorge.“

Für die aktuelle Krisenpolitik der Landespolitik hat der gelernte Krankenpfleger kein Verständnis: „Laschet stiftet Chaos, riskiert die Gesundheit und die soziale Sicherheit der Menschen im Land. Er macht eine Politik ganz im Sinne von Christian Lindners FDP für Reiche und Aktionäre. Für uns als LINKE geht es dagegen um soziale Gerechtigkeit, um Sicherheit und Gesundheitsschutz für Alle.“

DIE LINKE fordert zur Finanzierung der Krise eine Abgabe auf große Vermögen und Erbschaften. Solidarität heißt, dass starke Schultern mehr tragen können als schwache.







<< Zurck
Diese Webseite verwendet keine Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz