Weiße Riesen: LINKE wollen Leerzug vorerst stoppen.

18.12.18
NRWNRW, Ruhrgebiet, News 

 

Von DIE LINKE. Duisburg

DIE LINKE. Duisburg will Fördergelder für guten Wohnraum, statt für Abriss.

„Der Abriss weiterer weißer Riesen in Hochheide hätte erhebliche negative Auswirkungen für Hochheide, aber insbesondere für die Bewohner. Deshalb sollten die Pläne des weiteren Leerzugs gestoppt werden“, erklärt Lukas Hirtz, Kreissprecher DIE LINKE. Duisburg „Die Entscheidung, nicht nur die vor der Sprengung stehenden Hochhäuser abzureißen, beruht auf völlig veralteten Zahlen. Als die Daten erhoben wurden schrumpfte die Stadt stagnierten die Mieten. Jetzt ist die Stadt aber gewachsen, die Mieten steigen für viele ins Unbezahlbare, der Sozialwohnungsbestand nimmt dramatisch ab und die Armut in dieser Stadt wächst. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Ottostr. 54-56, würden im Falle eines Umzug wohl kaum mehr eine Wohnung zu derselben oder ähnlichen Miethöhe erhalten. Aber auch für Hochheide und ganz Duisburg würde eine weitere Zerstörung von günstigem Wohnraum bedeuten, dass die Mieten, auch Bestandsmieten ansteigen. Wir brauchen zuerst vernünftigen Ersatz.“

Derzeit wird die Grundsteuerbemessungsgrundlage neu ermittelt, sollten weitere weiße Riesen Fallen, könnte das für Hochheide eine Erhöhung der Grundsteuer bedeuteten. Diese betrifft sowohl MieterInnen und Mieter über die Nebenkosten, aber auch Eigenheimbesitzer ganz direkt.

Im Mietspeigel wird alle zwei Jahre der Durchschnittsmietpreis in verschiedenen Wohnlagen bewertet. Anhand dieses Mietspiegels Erhöhen Vermieter auch die Bestandsmieten.

„Diese Mieterhöhungsspirale muss gestoppt werden, dazu gehört auch den Wohnraum in den weißen Riesen zu erhalten“, so Lukas Hirtz „Selbstverständlich wollen wir keine 70er Jahre Wohnsilos, doch erst muss guter Ersatz geschaffen werden. Die Stadt Duisburg braucht wesentlich mehr guten und günstigen Wohnraum. Die Fördergelder, die nun in die Zerstörung von Wohnraum gesteckt werden, könnten und sollten in die mietpreisneutrale Aufwertung des Wohnraums in Hochheide gesteckt werden, so wie in die soziale und öffentliche Infrastruktur.“







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