LINKE: Betonsperren behindern Weihnachtsmarkt

15.11.18
NRWNRW, Ruhrgebiet, News 

 

Von DIE LINKE. Duisburg

DIE LINKE. Duisburg kritisiert die Aufstellweise der Stahlpoller.

„So wie die Poller stehen, diskriminieren sie einen erheblichen teil der Duisburger Bevölkerung“, erklärt Helga Hermes, inklusionspolitische Sprecherin der Duisburger Linken  „Aufgebrachte Betroffene haben uns angesprochen, dass sie durch die Anti-Terror-Poller erhebliche Schwierigkeiten haben in die Duisburger Innenstadt zu gelangen. An vielen Stellen passt kein Rollstuhl durch die Sperren. Gleiches gilt übrigens auch für Eltern mit Kinderwagen, Senioren mit elektrischen Rollstühlen, Scootern und so weiter. Diese Personengruppen müssen weite Umwege auf sich nehmen, wenn sie den Weihnachtsmarkt besuchen wollen. Das kann doch kein Zustand für eine Stadt wie Duisburg sein. Wenn es eng wird können ältere Leute auch stürzen.“

„Die Panik-Poller schützen nicht wirklich, im Gegenteil gefährden sie die Weihnachtsmarktbesucher“, kritisiert Lukas Hirtz, Kreissprecher DIE LINKE. Duisburg „Diese Poller sind aus dem Aktionismus und der Panik nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz entstanden, wonach erst hässliche und teure Wassertanks die Zugänge der Innenstadt verschönerten. Wir müssen uns aber mal ehrlich machen: Viel mehr als Symbolpolitik sind die Sperren gegen Terror nicht. Statt die Menschen zu schützen, gefährden diese Sperren das Leben der Menschen: Denn Rettungswagen kommen nur mit großer Verzögerung in die Innenstadt oder gar nicht. Wenn wir schon solche Sperren haben, sollten die weder Menschen noch Rettungswagen oder Lieferverkehr in solchem Maße behindern.“







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