Mahnwache für den Frieden

29.03.19
NRWNRW, Ruhrgebiet, News 

 

Von DIE LINKE. Duisburg

Zum 70. Jahrestag der NATO Gründung protestieren LINKE und Friedensforum Duisburg vor dem Livesaver-Brunnen

„Es gibt keinen Warschauer Pakt mehr, gegen den sich der sogenannte Westen verteidigen müsste. Deswegen ist die NATO vollkommen überholt“, erklärt Lukas Hirtz, Sprecher der LINKEn, „Die NATO war ein Produkt des Kalten Krieges und sie arbeitet nun kräftig daran mit, einen neuen Kalten Krieg zu entfachen. Manche sprechen in Anbetracht der Konfrontationsstellung zu Russland von einem neuen Kalten Krieg. Wir erleben ein neues Wettrüsten. Und die derzeitige Bundesregierung mach kräftig mit, wenn sie betont, dass 2%-Ziel der NATO schnell erreichen zu wollen. Gleichzeitig verkommen unsere Städte. In Duisburg sind die Schulen in einem miserablen Zustand. Hier würde das Geld wesentlich dringender gebraucht. Deswegen können wir den 70ten Jahrestag nicht feiern, sondern fordern stattdessen die Auflösung der NATO, als ein gefährliches Instrument den Weltfrieden zu gefährden und die Finanzen aufzufressen“

„Duisburg hat unter den letzten Kriegen arg gelitten. Deshalb wissen wir hier genau, dass Krieg um jeden Preis verhindert werden sollte“, meint Birane Gueye, friedenspolitischer Sprecher DIE LINKE. Duisburg „Hier leben viele Menschen, die vor Krieg geflohen sind. Doch auch die NATO und die Bundeswehr beteiligen sich an immer mehr Kriegen. Kriege, die wiederum Flucht verursachen. Wir wollen weder kalte noch heisse Kriege. Die NATO gehört aufgelöst und die EU muss zu einer Friedensmacht, statt neuer Weltpolizei werden.“







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