Einreiseverbotsdekret des US-Präsidenten - 242 Arnsbergerinnen und Arnsberger sind betroffen

30.01.17
NRWNRW, OWL, News 

 

Von Stadt Arnsberg

Arnsberg. Vom Einreisebann gegen Bürgerinnen und Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern durch den US-Präsidenten Donald Trump sind insgesamt auch 242 Arnsbergerinnen und Arnsberger betroffen. Darunter sind 105 deutsche Staatsbürger der Stadt Arnsberg. Sie besitzen neben der deutschen Staatsbürgerschaft noch einen ausländischen Pass, weil sich zum Beispiel die Herkunftsstaaten weigern, sie aus ihrer ursprünglichen Staatsbürgerschaft zu entlassen. Die aktuellen Flüchtlinge sind hier nicht mitgezählt. Auch sie sind negativ betroffen.

Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel: "Wir sind solidarisch mit unseren Bürgerinnen und Bürgern, die aus den betreffenden Ländern stammen. Das Trump-Dekret ist willkürlich, widerspricht internationalem Recht und schadet der Wirtschaft." Es zeige beispielhaft und deutlich, wie sich Dekrete des US-Präsidenten direkt auf Menschen in unserer Stadt auswirken, so Vogel.

Das städtische Büro für Zuwanderung und Integration bietet in dieser Sache Beratung an - auch über den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft. Das Büro ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Zimmer 401, E-Mail u.landgraf@arnsberg.de, Telefon 02932 201-1322, erreichbar.







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