Kommunalwahl: GAL strebt wieder Fraktionsstärke an

18.07.20
NRWNRW, News 

 

Von GAL Gronau

Die Grün-Alternative Liste (GAL) Gronau hat das Ziel, bei der Kommunalwahl am 13.9. wieder in Fraktionsstärke, also mit mindestens 2 Sitzen, in den Rat der Stadt Gronau gewählt zu werden. Zur Vorbereitung der Wahl hat die parteiunabhängige GAL, die derzeit mit einem Sitz im Rat vertreten ist, jüngst ihre Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich eine Kandidatur für die GAL vorstellen können, zu einem Informationstreffen eingeladen.

Ausführlich informierten zunächst die GAL-Vorstandsmitglieder Udo Buchholz und Franz-Josef Rottmann über die Bedeutung der Wahlkreiskandidaten/ -kandidatinnen sowie über die Rolle der Reserveliste. Betont wurde, dass man bei der Kommunalwahl nur eine Stimme hat, die für einen Kandidaten oder eine Kandidatin im eigenen Wahlkreis (Wahllokal) abgegeben werden kann. Letztlich werden die Stimmen aus allen Wahlbezirken zusammen gezählt und daraus wird die Verteilung der Sitze mittels der Reserveliste bestimmt. Das derzeitige GAL-Ratsmitglied Udo Buchholz betonte, dass man bei der Stimmabgabe nicht nur im Blick haben sollte, wen man im eigenen Wahlbezirk wählt. Es sei auch darauf zu achten, welche Personen die Reservelisten der örtlichen Parteien und Wählergemeinschaften anführen.

Einigkeit bestand bei der GAL-Versammlung darüber, dass die GAL weiterhin im Rat der Stadt Gronau umwelt- und sozialpolitische Belange vertreten sollte. Wichtig war für die anwesenden Mitglieder der GAL, aber auch für die Gäste, die Abkehr von der Atomenergie und somit konkret in Gronau die möglichst sofortige Schließung der Urananreicherungsanlage. Auch über die Notwendigkeit verstärkter Klimaschutzmaßnahmen bestand Einigkeit. Zu diesem Zweck sind die Radwege und der Öffentliche Personenverkehr auszubauen. Eine Umgehungsstraße östlich von Epe löst keine Klimaprobleme und trägt auch nicht dazu bei, den innerörtlichen Verkehr in Epe zu reduzieren. Gegen die Ostumgehung und gegen ein Parkhaus auf dem Schloßplatz hat sich die GAL auch bereits in der Vergangenheit wiederholt ausgesprochen.

Weitere Themen des Abends waren die medizinische Versorgung in Gronau, der soziale Wohnungsbau und die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, das allerdings nicht in Gronau beschlossen werden kann.

„Aber mit entsprechenden Mehrheiten im Rat der Stadt Gronau können wir als Kommune mit einer Resolution bei der Bundesregierung dieses wichtige Thema einbringen und ihm Nachdruck verleihen“, erläuterte GAL-Vorstandsmitglied Franz-Josef Rottmann. Zur Sprache kamen zudem die örtliche Kulturpolitik und fehlende Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und junge Erwachsene. Die diskutierten Themen werden in die weitere Ausarbeitung des GAL-Wahlprogrammes einfließen.

Bei der GAL ist es üblich, dass in den Wahlbezirken und auf der Reserveliste Mitglieder der GAL, aber auch GAL nahe stehende Mitbürgerinnen und Mitbürger für die GAL kandidieren. Gewählt werden die Kandidatinnen und Kandidaten von einer Mitgliederversammlung am 16. Juli, bei der nur GAL-Mitglieder stimmberechtigt sind. Im Vorfeld der Kommunalwahl konnte der GAL-Vorstand mehrere neue Mitglieder aufnehmen, die nun erstmals bei der Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten der GAL zur Kommunalwahl mitstimmen können.

 

Weitere Informationen über die GAL gibt es im Internet unter https://galgronau.de

 







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