Aggressiver Einsatz gegen friedlichen Protest

26.06.19
NRWNRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Am Mittwoch, 26. Juni 2019, bezog Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach, Stellung zu der Kritik von „Ende Gelände“ am Polizeieinsatz am vorletzten Juni-Wochenende im Rheinischen Braunkohlerevier, bei dem es auf Seiten der Aktivistinnen und Aktivisten mehrere Schwerverletzte gegeben hatte und bei dem es laut der Sprecher*innen von Ende Gelände zu massiven Grundrechtseinschränkungen durch die Polizei gekommen ist. Weinspach bestätigte unter anderem, dass es weit weniger verletzte Polizist*innen als Aktivist*innen gegeben hatte.

Dazu erklärt Hanno von Raußendorf, klima- und umweltpolitischer Sprecher der Linken NRW:
„Auch nach der Erklärung des Aachener Polizeipräsidenten erfährt die Öffentlichkeit nicht, ob auch nur ein einziger Beamter, seinen Dienst aufgrund von Verletzungen durch Demonstrierende abbrechen musste oder wie viele Beamte überhaupt durch deren direkte Einwirkung verletzt wurden. Trotzdem wird weiterhin, in bester Manier des CDU-Innenministers Reul, das Bild von gewalttätigen Demonstrierenden gepflegt. Aktivist*innen von Ende Gelände, die wegen Schlagstockeinsatz, Pfefferspray, Schlägen und Tritten mit schweren Verletzungen in Krankenhäusern behandelt werden mussten, passen da naturgemäß nicht ins Bild. Ganz zu schweigen von massiven Grundrechtseingriffen von Seiten der Polizei, vor und während der Aktionen.“







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