Demonstration gegen die Bundeswehr- und NATO-Kommandozentrale in Kalkar

01.10.19
NRWNRW, Bewegungen, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Unter dem Motto „Krieg beginnt hier an Rhein und Ruhr“ ruft die Friedensbewegung für Donnerstag, den 3. Oktober, zu einer Demonstration gegen die Bundeswehr- und NATO-Kommandozentrale in Kalkar auf. Auftakt ist um 11.30 Uhr an der Von-Seydlitz-Kaserne.

Die Bundeswehr und die NATO haben den nordrhein-westfälischen Niederrhein in den vergangenen Jahren umfassend militarisiert. Aus Kalkar und Uedem werden die Kriegsoperationen der Luftwaffe der Bundeswehr in Afghanistan, Syrien oder in Mali gesteuert. Auch in der Konfrontation mit Russland spielt die Einrichtung in Kalkar eine zentrale Rolle. Kalkar/Uedem ist neben Stuttgart und Ramstein die dritte zentrale US-/NATO-Drehscheibe auf deutschem Boden für einen möglichen Luftkrieg in Europa. Sogar der Einsatz von Atomwaffen gehört zum Szenario, das die Strategen in Kalkar konkret planen.

DIE LINKE in NRW ruft dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen. Die Landessprecherin Inge Höger warnt vor Aufrüstung und Krieg: „Kalkar ist neben Ramstein eine wichtige Kriegsdrehscheibe für Auslandseinsätze der NATO und der Bundeswehr. Dort wird nicht nur für Kriege geübt, sondern von Kalkar aus werden Auslandseinsätze der Bundeswehrt gelenkt. DIE LINKE lehnt Aufrüstung und Krieg als Mittel der Politik sein. Die Kriege in Afgahnistan, Syrien und Mali lehren uns, dass Waffen und Militär noch nie Frieden gebracht haben. Wir fordern die Umwidmung von Kalkar/Uedem für zivile Zwecke, den Austritt aus der NATO und die Unterzeichnung des UN-Vertrages für ein Verbot von Atomwaffen.“

Zum Demo-Link: HIER KLICKEN!







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