Linke Laizisten sind erschüttert

28.09.12
NRWNRW, News 

 

von LAG Laizismus in der LINKEN. NRW
 
"Über den vom Bundesjustizministerium vorgelegten Entwurf, der eine Beschneidung von Jungen grundsätzlich erlaubt, sind wir erschüttert",
schreibt Ricarda Hinz, Sprecherin der LINKEN-Laizisten in NRW, in einer Pressemitteilung, "es ist schockierend, dass das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit für die Bundesregierung wohl keine Rolle spielt. Kinder sind Träger eigener Rechte. Das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit darf dem Elternrecht nicht geopfert werden. Kinderrechte dürfen nicht zur Disposition gestellt werden. Der Vorschlag bleibt nicht nur hinter den Vorschlägen des Deutschen Ethikrates, sondern auch hinter der Maßgabe des Beschlusses des Bundestages zurück, dass die Beschneidung ohne unnötige Schmerzen durchzuführen ist."
 
"Wir bedauern es vor allem sehr, dass durch die übereilte Gesetz-Sprechung eine dem Konflikt adäquate Auseinandersetzung bewusst verhindert worden ist", so die Laizistin. "Mögliche Kompromisse sind somit nicht ausreichend erörtert worden. Was ist mit der Möglichkeit, eine faktische Beschneidung auf das religionsmündige Alter zu verlegen? So wie es auch in anderen Ländern beschlossen wurde. Was ist mit der Möglichkeit eine Regelung ähnlich wie beim Schwangerschaftsabbruch des §218 zu finden, indem man zwar die Straftat feststellt, diese aber unter Bedingungen straffrei stellt?"
Ricarda Hinz: "So wird in der Eile dem Unrecht zum Recht verholfen."

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VON: LAG LAIZISMUS IN DER LINKEN. NRW






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