„One Billion Rising": Befreiendes Zeichen gegen Gewalt an Frauen

11.02.22
NRWNRW, Feminismus, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Am Aktionstag „One Billion Rising" am 14. Februar werden weltweit Frauen auf öffentlichen Plätzen und Straßen tanzen. Sie wollen damit darauf aufmerksam machen, dass jede dritte Frau, also eine Milliarde Frauen, von Gewalt betroffen ist. Dazu erklärt Nina Eumann, Landessprecherin der Partei DIE LINKE NRW:

„Nie war ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen wichtiger als heute. Existentielle Sorgen, Quarantäne und eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit in Folge der Pandemie führen zu einem deutlichen Anstieg von häuslicher Gewalt. Die Leidtragenden sind in den meisten Fällen Frauen. Da sie das Haus zum Teil nur eingeschränkt verlassen können, sind sie dem gewalttätigen Familienmitglied außerdem stärker ausgeliefert. In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2020 insgesamt 29.155 Fälle häuslicher Gewalt erfasst. Dies entspricht einem Anstieg von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 22.905 Opfer (70 Prozent) waren Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Opferzahl um 7,9 Prozent. 76,7 Prozent der Tatverdächtigen waren männlich."

Und Eumann, die auf Platz 3 der Landesliste ihrer Partei für die Landtagswahl im Mai kandidiert, führt weiter aus: „Mit dem weltweiten Aktionstag machen die von Gewalt Betroffenen das Problem sichtbar. Sie nehmen sich den öffentlichen Raum und füllen ihn mit kreativen Protestaktionen. Mit ihrem Tanz nehmen sie vorweg, wie ein Leben ohne Gewalt sein kann: Befreit, lustvoll und lebensfroh. DIE LINKE NRW teilt diese Vision, unterstützt 'One Billion Rising' und ruft zur Teilnahme auf."

Veranstaltungen zum Mittanzen gibt es am Montag unter anderem in Düsseldorf um 17 Uhr vor dem Rathaus (Marktplatz 1, Düsseldorf), in Köln um 17 Uhr auf dem Roncalliplatz oder in Münster um 17.30 Uhr in der Stubengasse.







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