Bleiberecht für Familie al Haji!

04.05.17
NRWNRW, OWL, News 

 

Von DIE LINKE. Gütersloh

Seit mehr als zwei Wochen sitzt eine fünffache Mutter in Frankfurt in Abschiebehaft. Ihr Mann und die Kinder leben noch in Rheda-Wiedenbrück. Auch ihnen droht die Abschiebung nach Bulgarien. Landrat und Ausländerbehörde des Kreises Gütersloh unternehmen nichts um der syrischen Familie zu helfen. Im Gegenteil!

Dazu erklärt Uschi Kappeler, Sprecherin des Kreisverbandes DIE LINKE und Landtagskandidatin in Rheda-Wiedenbrück; „Es ist beschämend und es macht mich betroffen, wie der Kreis Gütersloh mit Menschen umgeht, die hier Schutz suchen. Ich bin entsetzt über den Umgang mit der Familie al Haji. Wieder einmal zeigen sich Ausländerbehörde und Landrat in Sachen Abschiebung von ihrer unmenschlichen Seite. Es ist toll, wie sich Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern für die Familie engagieren. Ich wünsche mir, dass ihr Einsatz erfolgreich ist und Familie al Haji hierbleibt.

Die Linke hat die Verantwortlichen in der Ausländerbehörde des Kreises Gütersloh und im BAMF (Außenstelle Bielefeld) zu einer Stellungnahme aufgefordert. Wir erwarten von Landrat und Ausländerbehörde, dass sie unverzüglich alles tun um die Mutter aus der Haft zu befreien und die Familie wieder zusammenzubringen.

Bereits im Dezember hat sich die Bundestagsfraktion der Linken speziell zur Situation Geflüchteter in Bulgarien mit einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung gewandt. Es gibt eindeutige richterliche Entscheidungen zugunsten Geflüchteter, die Abschiebungen nach Bulgarien untersagen. Die Linke ist grundsätzlich gegen Abschiebungen. Wir sind für die Bekämpfung der Fluchtursachen.“







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