Klimaliste NRW verzichtet zugunsten der Linken NRW auf Wahlantritt

29.01.22
NRWNRW, Linksparteidebatte, Umwelt 

 

Von DIE LINKE. NRW

Die Klimaliste NRW sieht von einem eigenen Antritt zur Landtagswahl NRW im Mai ab und unterstützt die Wahl der Linken. Daraufhin wurde auf der Vertreter:innenversammlung der Linken NRW am Samstag Nicolin Gabrysch, bis dahin Spitzenkandidatin der Klimaliste NRW, auf Platz 5 der Liste der Partei DIE LINKE NRW zur Landtagswahl im Mai gewählt.

Nicolin Gabrysch, ursprünglich Spitzenkandidatin der Klimaliste und Kandidatin der Linken auf Listenplatz 5 erklärt:
„Klimagerechtigkeit duldet keinen Aufschub. Klimagerechtigkeit bedeutet für uns, dass der Klimawandel auf jeden Fall aufgehalten werden muss, und dass das nur sozial gerecht funktioniert. Den größten CO2-Fußabdruck haben die Reichen, während Menschen, die vergleichsweise wenig zum Klimawandel beitragen, oft das Geld fehlt, um auf eine nachhaltige Lebensweise umzusteigen. Wir müssen einen Weg beschreiten, der möglichst bald zu Klimaneutralität für alle führt. Wir müssen dabei schnell vorankommen, und wir müssen sofort anfangen. Dafür wollen wir in den Landtag und da ist Die Linke der logische Partner. Wir kennen Die Linke aus den Klimaschutzaktionen überall in NRW. Die Linke hat ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm und verbindet das als einzige Partei mit konsequentem Eintreten für soziale Gerechtigkeit. Für Klimagerechtigkeit ist Die Linke der beste Verbündete. Deshalb wünschen wir uns eine starke Linke im Landtag und deshalb freue ich mich, dabei zu sein.“

Jules El-Khatib, Landessprecher und Spitzenkandidat der Linken NRW, sagt:
„Die Linke versteht sich als Teil der Klimaschutzbewegung. Wir arbeiten seit vielen Jahren in NRW in Bündnissen wie Hambi bleibt, Fridays for Future und dem Bündnis gegen Datteln IV mit. Ich freue mich sehr, Menschen, mit denen wir uns im seit vielen Jahren gemeinsam für Klimaschutz einsetzen, jetzt auch im Wahlkampf unsere Bündnispartnerinnen und Bündnispartner sind. Uns eint nicht nur der Klimaschutz, sondern auch der Einsatz für soziale Gerechtigkeit. Dazu gehört Chancengerechtigkeit im Bildungssystem, mehr sozialer Wohnungsbau, nachhaltiger Umbau der Industrie zur Beschäftigungssicherung und der Einsatz gegen Armut und Rassismus.“

Landessprecherin Nina Eumann sagt:
„Klimaschutz funktioniert nur als Klimagerechtigkeit. Deswegen kann man sagen: Die Linke hat das einzige realistische Klimaschutzprogramm. Nur Die Linke hat die notwendigen Konzepte, um beim Klimaschutz alle mitzunehmen. Nur Die Linke kann sagen, wie der Klimaschutz finanziert werden soll. Denn nur Die Linke ist bereit, sich mit den Reichen und den großen Konzernen anzulegen und das Geld da zu holen, wo es im Überfluss vorhanden ist. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt gemeinsam mit der Klimaliste dafür Wahlkampf machen.“

Nicolin Gabrysch, Jules El-Khatib und die Spitzenkandidatin Carolin Butterwegge werden dazu am Montag um 12 Uhr in der Landespressekonferenz Stellung nehmen.







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