LINKE NRW unterstützt IG Metall im Kampf für Arbeitszeitverkürzung und Lohnerhöhungen

15.11.17
NRWNRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Die IG Metall beginnt in den nächsten Tagen mit ersten Aktivitäten die aktive Phase der Tarifrunde in der Metall- und der Elektroindustrie. Dabei hat sie mit ihrer Forderung nach individueller Arbeitszeitverkürzung auf 28 Stunden eine breite öffentliche Debatte ermöglicht. Überall wird über Überlastung der Beschäftigten berichtet, was sich in der Häufigkeit von psychischen Erkrankungen bis zu Burn Out bemerkbar macht.

Dazu erklären die Sprecherin der Linken NRW, Özlem Alev Demirel und der gewerkschaftspolitische Sprecher, Helmut Born:

„Die IG Metall hat mit ihrer Forderung nach individueller Arbeitszeitverkürzung die Ergebnisse einer Umfrage unter ihren Mitgliedern aufgegriffen. In dieser Umfrage stellte sich heraus, dass durch Doppelbelastungen wie z.B. Kindererziehung, Pflege von Angehörigen die Beschäftigten sich zunehmend unzufrieden mit ihrer Situation zeigten und sich für ein Arbeitszeitmodell aussprachen das ihrer Lebenssituation entspricht. Daraus entwickelte sich die Forderung nach der 28 Stunden Woche für bestimmte Beschäftigungsgruppen. Die Linke tritt seit langem für die 30 Stunden Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich ein und unterstützt die IG Metall in ihrem Kampf.

Aber auch die Forderung nach 6 Prozent mehr Lohn ist mehr als berechtigt Ein Lohnabschluss, der eine echte Erhöhung der Einkommen bedeutet, ist mehr als überfällig. Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie befinden sich seid Jahren in einer Aufschwungphase und fahren hohe Gewinne ein. Die Beschäftigten müssen daran ihren Anteil haben.“







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