Berufliche Orientierung stärken statt Rekrutierung durch die Bundeswehr

28.01.21
NRWNRW, News 

 

Von DIE LINKE. NRW

Die Corona-Pandemie und seine Folgen stellen den Arbeitsmarkt vor enorme Herausforderungen. Bereits im vergangenen Jahr gab es neun Prozent weniger Ausbildungsplätze. „In diesem Jahr könnte der Ausbildungsmarkt noch weiter einbrechen. Als Folge ist zu befürchten, dass die drohende berufliche Perspektivlosigkeit junge Menschen zunehmend in die Bundeswehr treibt“, erklärt Tamara Helck, friedenspolitische Sprecherin von DIE LINKE NRW.

Doch Soldat*innen helfen nicht nur bei der Bekämpfung der Pandemie im sicheren Gesundheitsamt oder in den Impfzentrum aus. Sie werden auch in Kampfeinsätze in den Krieg geschickt.

„Wenn in NRW der Präsenzunterricht in den Schulen wieder aufgenommen wird, dürfen die sogenannten Jugendoffiziere keinen Zutritt zu den Gebäuden erhalten. Stattdessen müssen die beruflichen Orientierungsangebote für die Schüler*innen gestärkt werden. Denn die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber. Auch wenn sie technische oder andere Fähigkeiten vermittelt, kann die Entscheidung, sich bei den Streitkräften zu verpflichten, in letzter Konsequenz eine lebensgefährliche Berufswahl sein."







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