Kein Kampf mehr gegen Hartz IV

13.12.15
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Von Werner Schulz

Hartz IV wird auch 2016 wieder verschärft und der Widerstand dagegen ist ein laues Lüftchen.

Die einstige Hartz IV-Partei, DIE LINKE., zeigt für alles eine Solidarität, hat aber selber keine Lösungen dafür und leidet unter einen Mitgliederschwund. Statt Hartz IV und damit auch die Rentenarmut zu bekämpfen setzt sie auf niedrigschwellige Hilfsangebote in der Hoffnung das die Hilfesuchenden ein Kreuz bei der Linken machen.

Will die Linke also lieber mit Hilfsangebote punkten oder lieber mit ehrlicher Sozialpolitik? Das ist für mich die Frage.

Jeder der ein Problem mit dem Jobcenter oder Sozialamt hat, kann sich einen Beratungeshilfeschein beim Amtsgericht holenund damit zum Rechtsanwalt gehen. Die Armutsindustrie ist schon groß genug und alle ob Diakonie, Caritas, VDK, Gewerkschaften, Tafel e.V. machen ihre Geschäfte mit der Armut. Die Linke macht sich unglaubwürdig falls sie weiter niedrigschwellige Hilfsangebote ausbauen möchte und vergrault damit ihre Wählerschaft weiter.

In wenigen Tagen ist Weihnachten und seit über zehn Jahren leiden viele Menschen an dieser Agenda 2010.

Dieses Elend muss endlich beendet werden aber nicht durch Nepper, Schlepper oder Bauernfängerei mit Hilfsangeboten.

 

Werner Schulz / Friedberg Hessen

Ex Mitglied in der Partei ( Die Linke)

Ex-Vorsitzender der Linken Hartz IV







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