Zum Artikel "warum profitiert die linke nicht von der krise?"

03.12.12
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, TopNews 

 

von Günter Meisinger

zu behaupten, die hartz4-empfänger in der linkspartei wollten nicht sehen, daß ihre partei auch noch für anderes dasein muß, stellt die dinge dreist auf den kopf. andersherum wird ein schuh draus: die PDL will bei den kommenden BT-wahlen die forderung nach abschaffung von H4 fallenlassen und hat an manchen orten den internen beschluß -seit vielen jahren- keine H4-bezieher als kandidat(inn)en aufzustellen. außerdem hat die PDL schon immer in allen landesparlamenten wo sie regierte oder mitregierte, H4 sowie andere formen von sozialabbau (&abbau von tarifverträgen, entlassungen) mit umgesetzt.

als die PDL dafür bei den vorletzten berliner wahlen (mit sarazin in einer regierung!) massivst abgestraft wurde und dennoch wieder in die koalition ging mit den elenden unsozialdemokraten, zeigte deutlich, daß sie auch nur im system mitspielen, aber keine wirkliche opposition sein möchte.nebenbei, weil es dann bei der folgenden wahl gar nicht mehr für rot-rot reichte, hat sie mit ihrer nichtlinken politik auch noch den weg geebnet für die SPD/CDU-koaltion. kurz: die PDL ist keine sozialistische partei, sondern vereint einen mischmasch aus sozialdemokratischen, stalinistischen und anderen anti-revolutionären positionen. in dieser partei der besserverdienenden sind viele kleinbürgerliche karrieristen, die alle nur ein bezahltes plätzchen im parteiapparat bzw. im bundestag ergattern möchten. und innerhalb der partei gehen viele nicht nur hysterisch, sondern richtig säuisch miteinander um. und wer das mal richtig erlebt hat, weiß daß daraus auch keine soz. partei mehr werden kann, sondern daß die sich erledigt haben. der zustrom der massen wird weiter ausbleiben.


VON: GÜNTER MEISINGER


Warum profitiert DIE LINKE nicht von der Krise  - 02-12-12 20:58




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