Zu "Froburg - eine Tragikoödie in drei Akten"


Bildmontage: HF

27.11.14
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, Debatte, TopNews 

 

von Klaus Horn 

Die Montage stimmt den Leser schon ein, was ihn erwarten wird. Neu ist das nicht mehr bis auf das aktuelle Geschehen in Frohburg. Nicht nur, aber besonders in 'scharf-links' online wurde auf derbe linke Fehlentwicklungen in der Vergangenheit hingewiesen, die ab 2010 recht massiv einsetzten. Soll man die markantesten Beispiele wirklich noch einmal wiederholen? Dann aber gehe man sehr ins Detail!

Die jeweiligen Oberen in „Bund und Ländern“ echoten darauf nicht. Das wird sich nun auch so wiederholen auf diesen Beitrag von Werner Schulten. Das hat seine tiefe Ursache darin, dass man auf die so genannte führende Rolle einer Partei – sprich umfassende Besserwisserei in der Rolle eines Korrektors - die uns schließlich den Herbst 89 bescherte, weiter pochen wird.

Die Gestalt des „Betonniks“ ist außerordentlich standhaft. Auch wenn er flügelt, strömt oder sogar reformieren möchte. Dafür stehen markante Namen. Es lohnt sich die Verteidigung eines in der Regel Listen-Abgeordnetenplatzes, sehr gut finanziert von den dafür aufgebrachten Steuern im Abgeordneten- und Parteiengesetz unter …kapitalistischen Bedingungen.

Wie das so lang gehen kann, schildert ausführlich der ehemalige linke, nicht unumstrittene Abgeordnete im sächsischen Landtag, Prof. Dr.Dr.Dr.hc Gerhard Besier, in seinem Buch „Fünf Jahre unter Linken“ kurz vor der letzten Landtagswahl. Aber allein ist er damit nicht…

Wladimir Iljitsch, von dem die neu linke Geschichtsschreibung neben vielen anderen nicht viel hält, sagte nach der fehlgeschlagenen Revolution 1905: „Geschlagene Armeen lernen gut.“

Die strikte Umsetzung und Beachtung dessen wurde gestern noch zurückhaltend erläutert in „scharf-links“ in dem Beitrag Der Kniefall von Thüringen. Die LINKE und die Unrechtsstaats – Debatte – eine Dokumentation“; eine Neuerscheinung: Ekkehard Lieberam.

Ohne Zweifel kann ich mir vorstellen, dass den Führungen von anderen Parteien über gewisse nicht abreißende linke Manöver das Kopfschütteln zu ihrem Vorteil nicht erspart geblieben ist. Dass das oftmals in eine Komödie ausarten konnte oder ausartete hat ja sinngemäß schon Werner Schulten in der Überschrift angedeutet. Aber war das die Zielstellung für einen Neubeginn in der Berliner Werner-Seelenbinder-Halle ab Dezember 1989 gewesen? Oder lebt es sich etwa schlecht im Kapitalismus …für so „manchen“?

Ich wiederhole Mark Twain: “Der Mensch ist eine seltsame und interessante Erfindung“ (1) Er konnte (1835-1910) diese LINKE zwar noch nicht erleben, aber wenn …dann hätte er seine Erkenntnis über den Menschen bestimmt nicht gravierend verändert…und wenn doch...?

Ein Gruß
Klaus Horn 

(1)  M. Twain Autobiografische Schriften Berlin und Weimar 1969 Seite 326

P.S.: und Achtung! 1969? Das war in jener Zeit, wo Mark mit dem Unrechtsstaat kollaborierte! 

Stichwort: 12 Jahre herkömmlicher Bundestag. Oder in diesem Fall: Ein Standpunkt ist – ein Gesichtskreis vom Radius Null (Ausspruch des großen Mathematikers Hilpert)

An: gesine.loetzsch@bundestag.de
Betreff: E-Mail über Kontaktformular auf www.bundestag.de - Eröffnung Arbeit und Soziales

Nun, Gesine, seit 2002 ein Sitz im Herzen der Demokratie.. Danach, ab 2003 mit der anlaufenden Hartzerei, plappern Sie unaufhörlich über die Beroffenen. Diese aber ohne erkennbare Gegenwehr. Ein wenigstens: "Wir danken Dir, Gesine!"? Auch der Arbeitslosenverein machte um Sie einen Bogen. Die Rüstungsarbeiter verhalten sich analog.
Obwohl ich Ihnen mehrmals den Rat gab, vor einen der bekannten Betriebe zu ziehen, Einlass zu fordern - den hätten Sie todsicher erhalten -. und dem Proletariat deren bevorstehende Arbeitslosigkeit dank LINKS zu erklären. Zwischendurch "nahmen" Sie von Ihrem Vorsitz-Abschied. Viele, viele Gelder - kapitalistische - flossen und fließen Ihnen entgegen. So auch heute ab 13::45 Uhr. Wofür? Für 7 Minuten. Lukrativ in Zeiten des Mindestlohns plus. Oder?.
Ein Gruß
Klaus Horn

DIESE NACHRICHT WURDE IM INTERNET DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES ERFASST


VON: KLAUS HORN


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