Eine Frohburger Tragi-Komödie


Bildmontage: HF

30.11.14
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von Klaus Horn

gibt es seit dem 26. November. Die Erste von Werner Schulten, danach eine nur „zur Tragi-komödie“  von einem Nichtlinken und jetzt eine Gegendarstellung zum Werner von Manuela Karli.

Für den Nichtlinken war begründet das, worüber Werner Schulten geschrieben hatte, nicht mehr neu. Aber Manuela erscheint mir wichtiger, zumal er sich Punkt für Punkt um eine Richtigstellung bemüht und sich in der DIE LINKE genauer aus- kennen will.

Für mich, den Nichtlinken, waren davon vor allem 3 Aussagen von Bedeutung.

Da wird von Manuela in zum „3. Versuch“ der §2, also die Mitgliedschaft in der Partei, erläutert. 6 Wochen Wartezeit mit Stellungnahmen, dann könnte doch noch eine Schiedskommission auf den Plan treten sofern…

Und wenn du Pech hast, kannst du den Eintrittsversuch nach einem Jahr noch einmal wiederholen. Eine gewisse Dynamik ist nicht zu übersehen. Auch das Vorhanden- sein von Staus.  (Das hängt sicher damit zusammen, dass DIE LINKE über eine mäch- tig-gewaltige Mitgliederzahl verfügt)

In Manuelas Kapitel 3 sieht er seine Aufgabe darin, statt gegen Personen, den Kampf gegen Hartz IV zu führen. Der aber scheint gefährlich zu sein. Man riet ihm bereits, er solle zurücktreten, damit er nicht verbrannt werde.

Dann ist die Rede von Personen, nach deren Pfeife man tanzen solle. Das alles erinnert an das verflossene mittelalterliche Autodafe. Detailierte Auskünfte könnten zum Beispiel die Mannschaft um Thomas Münzer oder die spanische Inquisition erteilen. Oder…

Und die Gegendarstellung schließt dann ab mit:
„Auch wenn das zur Folge haben sollte, dass meine Partei statt kämpferisch gegen Hatz IV lieber jene bevorzugt, welche für eigene Interessen seine Mitstreiter be- kämpfen“.

Peter Hartz durfte sein Werk im Auftrag von Schröder und Fischer schaffen, intakt seit 2003. Das Werk braucht sich nicht bedroht zu fühlen.  Auch wenn DIE LINKE ohne Unterbrechung tönt: „Hartz-IV muß weg!“ 

Summa summarum erhält man von Werner und Manuela recht interessante Einblicke und damit Begründungen für einen Eintritt in DIE LINKE. Oder will das jemand bestreiten? Das wäre dann die 4.Wortmeldung.

Also, die Oberen im Bund und in den Ländern werden das nicht unternehmen, da sie bisher und traditionell nie auf das „Treiben“ von linken Kleinen reagiert haben, weil dafür ungeübt.

Ein Gruß
Klaus Horn


VON: KLAUS HORN


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