‘Fehler nicht wiederholen’...


Lucy Redler - Bildmontage: HF

07.10.14
LinksparteidebatteLinksparteidebatte 

 

von Klaus Horn

so ist Ihr Beitrag, hallo Lucy Redler, überschrie- ben, der sich mit der Regierungsfrage in den Ostbundesländern beschäftigt, in denen kürzlich gewählt wurde.

Nun hatte ich Ihnen, bzw. der AKL vor einer Woche auf Ihren Beitrag „Die rote Hoffnung erneuern“ geschrieben. Das bedeutet nichts anderes, als dass ich bereits etwas Übung habe im Umgang mit Ihnen, der AKL und diesen linken Regierungsproblemen.

Am 27.9. vertrat ich die Auffassung, dass, wenn die LINKE. in Thüringen so weitermacht mit der Unrechterei unter den gesamtdeutschen Brüdern und Schwestern (so hieß das ja mal von drüben bis 1989),

  1. man für die Unrechts-Mutti Katja leider beten müsse, die das neue Zusamm- enleben mit den östlichen „Unrechtskindern“ begrüßt hatte
  2. nach 1992 ein zweiter Teil von „Schtonk“ hermüsse, weil die deutsche Gesch- ichte erneut umgeschrieben werden muß (im Film arbeiteten übrigens Ost mit Hoppe und Mühe plus West mit George, Juhnke…vorbildlich zusammen und zwar ohne das Theater von rot-rot-grün in Thüringen) und
  3. das nächste linke Wahlprogramm für 2017 bereits nach dem letzten Vorbild 2013 vorliege, allerdings mit nur einen kleinen Korrektur, nämlich sinngemäß:
    „…%-ig Sozialdemokratisch-Grünes“.

Machen wir aktuell jetzt weiter. Was fällt auf an Ihrer nunmehr letzten Zuschrift?

  1. Man hat zu tun, um an ihr Ende zu kommen. Es hört nicht auf zu scrollen. So etwas liebt und liest das Volk sehr gern...

  2. Ist es normal, wenn sich zwei linke Landesverbände so und das seit geraumer Zeit auf ihre Wahlen vorbereiten, dass in diesem Falle Sie fast beschwörend eingreifen müssen, um aus dem Wahlergebnis noch etwas hervorzaubern zu können? Das normale Landeskind, parteilos oder in einer linken Basisorganisation muß in diesen Wochen was tun? Es muß arbeiten oder kämpft sich mit Hartz IV durchs Leben!

  3. Dieses Urteil wird unterstrichen durch die Anlage zu Ihrem Schreiben. Sie macht einen ´ungeheuren Aufwand´ oder einen Mächtig-Gewaltigen an Schreiben deut- lich: 4 im September, 2 im August, je eins im Juni und März und eins sogar vom 9.11.2013.

  4. Ganz vergessen haben Sie die Linken in Sachsen, die beim Wählen, aber nur mit dem Datum, nämlich am 14.9., vorangeschritten waren. Das Ergebnis litt ebenfalls unter den 49,2% Wahlbeteiligung. Damit war das sächsische Volk führend im Ren- nen der Betrachtung statt Parteien! Das hatte im Gegensatz zur Vorankündigung von Rico Gebhard gar nicht das untrügliche Gefühl, wann es mit der Macht der CDU nach 25 Jahren vorbei ist. Denn Tillich macht weiter.

Summa summarum:
Es sieht für DIE LINKE. östlich der Elbe 25 Jahre danach nicht gerade euphorisch aus. Und jetzt erwarten Sie „fruchtbare Debatten“ und die auch von Leuten jenseits der an den Wahlen beteiligten Länder. Da bin ich also richtig und gar nicht verkehrt.

Und kann dazu sagen, dass mir am besten aus dem Abdruck Ihres Beitrags „Fehler nicht wiederholen“ gefiel die aussagekräftige Montage von HF rechts oben ganz zu Beginn.

Ein Gruß
Klaus Horn


VON: KLAUS HORN


Fehler nicht wiederholen - 01-10-14 20:55




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