Aufstehen und die 68er-Bewegung weiterführen!


Bild: agit 883

03.08.18
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Von Reinhold Schramm

»''Aufstehen'' – linke Sammlungsbewegung formiert sich. Die neue Sammlungsbewegung der politischen Linken nimmt Gestalt an. Nach SPIEGEL-Informationen soll sie den Namen "Aufstehen" tragen.« –  Vgl. Spiegel-Online *

Kommentar

[ unter SPON- Zensur ] =  die SPON-Zensur wurde um 15:12 Uhr beendet

und die Freistellung erfolgte unter ''Aufstehen'', siehe Kommentar Nr. 83.

[ Auch gegen SPON- Zensur ! - wurde aufgehoben ]  ''Aufstehen''

Das gesellschaftspolitische Projekt der 68er-Bewegung weiterführen!

Dann müssten wir uns auch mal ernsthaft mit der sozioökonomischen und gesellschaftlichen Wirklichkeit der differenzierten Klassengesellschaft im 21. Jahrhundert in der Bundesrepublik Deutschland und in EU-Europa und darüber hinaus -weltweit- beschäftigen!

Dazu gehört auch die simple Erkenntnis, dass es zwischen der Putzfrau und der Millionärin keine spezial-demokratische „Sozialpartnerschaft“ geben kann. Das die wenigen kritischen Köpfe in den vom Kapital gebeugten bürgerlichen DGB und anderen gelben Gewerkschaften sich von der Spezialpartnerschaft zwischen Arbeit und Kapital, zwischen Facharbeiter in der materiellen Produktion und Vorstandszuhalter*innen der Dividendengesellschaften verabschieden müssten. Das die ''Mitbestimmung'' und Jahresendprämie nicht die überfällige demokratische Aneignung der gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsmittel ersetzen kann.

Dass das bürgerliche Parlament als das verstanden werden muss, was es auch in Wahrheit ist, die demagogische Schwatzbude für die Realisierung der pseudodemokratischen Durchsetzung der Kapital und Verwertungsinteressen in Deutschland und EU-Europa.

Wir müssen den Menschen heute vermitteln, dass es im 21. Jahrhundert nicht mehr notwendig ist, die gesellschaftlichen Produktionsmittel, den Banken und Konzernen, den Privateigentümern, den Profit- und Dividendengesellschaften, zu überlassen. Es bedarf heute demokratisches Gemeineigentum an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln und Konzernen. Gemeineigentum an Grund und Boden, Luft und Wasser, Rohstoffe und Bodenschätze, Tier -Natur- und Pflanzenwelt.

Auf der Grundlage des sozioökonomischen und ökologischen Gemeineigentums an den gesellschaftlichen Produktionsmitteln können wir auch unsere zukünftige soziale und ökologische Kreislaufwirtschaft nachhaltig gestalten. Unter Beibehaltung des Privateigentums an gesellschaftlichen Produktionsmitteln ist das im 21. Jahrhundert nicht möglich.

Auch wenn die bürgerlichen Ideologen und demagogischen Kapitalanbeter*innen immer wieder auf die historische Niederlage des unvollkommenen Realsozialismus im 20. Jahrhundert verweisen, die ökonomischen, ökologischen und sozialen Widersprüche im weltweiten Kapitalismus, sowohl in den USA und China, in Europa, Asien und Afrika, Mittel- und Südamerika, erfordern eine neue demokratische und sozialistische Gesellschaftsformation. Die Voraussetzung hierfür ist und bleibt die Beseitigung des Kapitalismus, weltweit.

 

* Vgl. Spiegel-Online am 03.08.2018: Wagenknecht-Projekt. ''Aufstehen'' – linke Sammlungsbewegung formiert sich. Sahra Wagenknechts neue Sammlungsbewegung der politischen Linken nimmt Gestalt an. Nach SPIEGEL-Informationen soll sie den Namen "Aufstehen" tragen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sahra-wagenknecht-linke-sammlungsbewegung-aufstehen-formiert-sich-a-1221510.html   //  

03.08.2018, R.S.







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