Grüner Höhenflug und medialer Feldzug von Wagenknecht: LINKE im Umfragetief

24.05.21
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Debattenbeitrag von Edith Bartelmus-Scholich*

Vier Monate vor der Bundestagswahl erklären immer weniger WählerInnen in Umfragen die Partei DIE LINKE wählen zu wollen. 2017 stimmten 9,2% der WählerInnen, ca. 4,3 Millionen Menschen für DIE LINKE. Im bevölkerungsstärksten Bundesland, NRW, waren es 7,5%, ca. 738000 Menschen. Derzeit wird die Partei in NRW mit 4% umgefragt. Innerhalb eines Monats hat sie mit 2% ein Drittel ihrer Zustimmung in NRW verloren, gemessen an der Wahlbeteiligung von 2017 wären das ca. 182.000 verlorene WählerInnen. Nirgendwo im Bundesgebiet brechen derzeit die Umfragen stärker ein als in NRW.

Bevölkerung zeigt LINKE. NRW die rote Karte

In NRW zeichneten sich die Probleme schon direkt nach der Aufstellung der Landesliste am 10.4.21 ab. Mit der Wahl von Sahra Wagenknecht auf Platz 1 der Landesliste sandte DIE LINKE. NRW ein Signal in die Sozialen Bewegungen auf das sie ein deutliches Echo erhielt. Unmittelbar nach der Listenaufstellung meldeten sich zahlreiche MultiplikatorInnen z.B. von #Unteilbar, #BlackLivesMatter, #FridaysForFuture oder der Erwerbslosenbewegung über die Sozialen Medien zu Wort. Sinngemäß hieß es von allen Seiten, dass mit der Wahl von Wagenknecht als Spitzenkandidatin DIE LINKE leider unwählbar geworden sei.

 

Notwendig wären nun Gespräche und ein Zugehen auf die MultiplikatorInnen in den Sozialen Bewegungen gewesen um den Schaden wenigstens zu begrenzen. Statt dessen begann ca. 48 Stunden nach der Listenaufstellung ein beispielloser Medienfeldzug von Sahra Wagenknecht gegen alle Linken. Praktisch täglich werden seitdem von Wagenknecht die Positionen, die sie in ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ vertritt, über bürgerliche Medien gepusht. (1) Dabei geht immer mehr Vertrauen bei den potentiellen WählerInnen verloren, denn es handelt sich z.B. um genau die Positionen, zu Flucht, Migration, Integration, Rassismus, Feminismus oder Klima- und Umweltpolitik, die weder in den Sozialen Bewegungen noch von der Mehrheit der Bevölkerung in NRW geteilt werden.

Feldzug gegen DIE LINKE

Wagenknecht weiß, dass sie sich mit ihren Positionen in der Partei DIE LINKE in der Minderheit befindet. In ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ stellt sie ein „linkskonservatives“ Gegenprogramm, basierend auf den Werten Nation, Leitkultur und Leistungsgesellschaft, auch zum Programm der eigenen Partei auf. Täglich greift sie nun DIE LINKE und ihr Programm über alle Kanäle an, indem sie ihr Gegenprogramm bekräftigt. Ihr Ziel ist offenbar mit ihrem nach sehr eigenen Vorstellungen entwickelten Gegenprogramm mehr gesellschaftliche Zustimmung zu erzielen als DIE LINKE mit ihrer demokratisch beschlossenen Programmatik.

Sie weiß dabei genau, was sie tut. In einem Video-Gespräch mit der Abgeordneten Kathrin Vogler formuliert sie, worauf es ihrer Meinung nach ankommt: „Was strahlen wir aus? Was wird wahrgenommen? Was ist in den öffentlichen Debatten?“ (Minute 26, Fußnote 2)

Wagenknecht sorgt gerade dafür, dass DIE LINKE mit ihren Mehrheitsbeschlüssen und ihrem Programm nicht mehr wahrgenommen wird. In den öffentlichen Debatten sind stattdessen die Privatpositionen Wagenknechts präsent. Da diese Positionen von der Mehrheit der Linken und der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt werden, richtet sie großen Schaden an.

Und noch ein Aspekt sei genannt. Auf Seite 172 ihrer Buches „Die Selbstgerechten“ vertritt sie die Ansicht, dass streitende Parteien immer verlieren. Sollte sie ihre eigene These glauben und sollte ihr noch etwas am Erfolg der Partei liegen, so sollte sie einen eigenen Beitrag dazu leisten, dass DIE LINKE nicht als streitende Partei wahrgenommen wird.

Nein-Stimme gegen eine Reform des „Transsexuellengesetzes“

In ihrem Buch und in ihren öffentlichen Auftritten wendet sich Wagenknecht gegen die sogenannte Identitätspolitik, die ihrer Meinung nach dazu führe, dass „immer kleinere, skurile Minderheiten“ im Zentrum der Aufmerksamkeit linker Parteien stehen. Am 19. Mai machte sie klar, dass sie ihrer Partei auch nicht im Einsatz für Gleichberechtigung einer der von ihr gemeinten Minderheiten folgen wird. Gemeinsam mit den Abgeordneten Sevim Dagdelen, Klaus Ernst und Alexander Ulrich votierte sie gegen eine Reform des sogenannten Transsexuellengesetzes, die den Betroffenen mehr Selbstbestimmung gebracht hätte.

Die Response aus der queeren Community ist eindeutig: Mit Wagenknecht an der Spitze der Landesliste in NRW wird die Partei DIE LINKE nicht mehr als Bündnispartnerin sondern als Totalausfall wahrgenommen. Und das trifft DIE LINKE hart. Ca. 8 Millionen Menschen in Deutschland bezeichnen sich selbst als „nicht hetero-sexuell“ und, wie eine Studie belegt, teilten sich die WählerInnenstimmen dieser Gruppe bei der Bundestagswahl 2017 mehrheitlich auf die Parteien DIE GRÜNEN (29%), SPD (21%) und DIE LINKE (23%) auf (3). Hunderttausende WählerInnenstimmen könnten rasch von der Partei DIE LINKE zu SPD oder den GRÜNEN wandern.

Grüner Aufschwung, linker Abschwung?

Der grüne Höhenflug schafft ohne Zweifel ein schwieriges Umfeld für einen linken Wahlerfolg zur Bundestagswahl. GRÜNE und LINKE teilen sich nämlich große Teile ihres WählerInnenpotentials.

Dabei können 30% des WählerInnenpotentials der Partei DIE LINKE sich vorstellen DIE GRÜNEN zu wählen und 6% des WählerInnenpotentials der GRÜNEN könnte sich vorstellen DIE LINKE zu wählen (Emnid-Studie, 2019). Damit verfügen GRÜNE und LINKE über die größte Überschneidung der WählerInnenpotentials im deutschen Parteienspektrum.

Zurückgeführt werden kann dies auf die Ähnlichkeit von Wertvorstellungen in der WählerInnenschaft von GRÜNEN und LINKEN. Eine repräsentative, explorative Untersuchung der Konrad-Adenauer-Stiftung belegt darüber hinaus, dass WählerInnen der GRÜNEN und der LINKEN jeweils einen hohen Anteil gegenseitiger Zustimmung und Vertrauen zu der jeweils anderen Partei haben.

Falsche Signale im Wahlkampf werden somit den Höhenflug der GRÜNEN noch befördern und die Zustimmung zur Partei DIE LINKE weiter absinken lassen.

Die Bundestagswahl wird eine Klimawahl

Wie schon die Europawahl 2019 und alle darauf folgenden Wahlen in Deutschland werden auch für die Bundestagswahl die Themen Klima und Umwelt zentral sein. Weitere Themen werden die Renten- und die Gesundheitspolitik sein (YouGov 30.04.21). Soziale und wirtschaftliche Verwerfungen durch die Pandemie werden im Wahlkampf eine sehr untergeordnete Rolle spielen, denn die pandemiebedingten Einschränkungen werden nun nach und nach aufgehoben, viele soziale und wirtschaftliche Auswirkungen werden erst nach der Wahl klar werden und vor der Wahl wird keine der großen Parteien die Verteilung der Krisenlasten debattieren wollen.

Unter AnhängerInnen der Partei DIE LINKE sieht die Gewichtung der Themen etwas anders aus. Erwartungsgemäß führen hier Soziale Sicherheit, Rente, Wohnen, Flüchtlingspolitik und Integration. Umwelt- und Klimapolitik werden aber auch von mehr als 56% der Linken-AnhängerInnen als wichtig eingestuft. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass nur 4% der WählerInnen fest auf DIE LINKE als Partei orientieren.

Die Konsequenz aus den Daten kann nur sein, dass DIE LINKE soziale und ökologische bzw. Klimafrage organisch miteinander verbinden muss. Ferner darf sie Flüchtlingspolitik und Integration nicht aus den Augen verlieren. Dies ist auf Grundlage des Wahlprogramms darstellbar. Sollte DIE LINKE sich jedoch auf einige Kernthemen aus dem Spektrum Soziales und Arbeitsmarkt beschränken, wird sie in den öffentlichen Debatten vor der Wahl keine Rolle spielen und nur einen kleinen Anteil ihres Potentials ausschöpfen.

Und wer wählt DIE LINKE?

Aus der Emnid-Studie geht hervor, dass DIE LINKE über ein WählerInnenpotential von maximal 22% verfügt. Von diesem Potential fühlen sich jedoch nur 4% der Partei fest verbunden. DIE LINKE verfügt unter allen im Bundestag vertretenen Parteien damit über die kleinste Stammwählerschaft. Der AfD z.B. fühlen sich 50% ihres WählerInnenpotentials so verbunden, dass die Wahl einer anderen Partei nicht in Erwägung gezogen wird.

62% der Potentials der Partei DIE LINKE fühlt sich zu soziokulturellen Milieus zugehörig, die gesellschaftlicher Modernisierung aufgeschlossen gegenüber stehen. Sie wünschen sich neue politische Ideen und gesellschaftlichen Wandel. Eine Minderheit des Potentials neigt zu bewährten sozialen Konzepten.

( Graphik: Bertelsmann-Stiftung)

Wandel der WählerInnenschaft in NRW

Ausgehend von früheren Bundestagswahlen kann ein Wandel der WählerInnenschaft der Partei DIE LINKE festgestellt werden. Dieser Wandel schlägt sich in den Wahlergebnissen in NRW nieder.

2005 beherrschten Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze die Debatte vor der Bundestagswahl. Die gemeinsame Liste aus Linkspartei.PDS und WASG erzielte überall dort gute Ergebnisse, wo die SPD Hochburgen hatte. Offenbar gewann die neue Formation enttäuschte SPD-WählerInnen. Es gab viele WählerInnen, die ArbeiterInnen oder Erwerbslose waren.

2009 stand die Bundestagswahl ganz im Zeichen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Fragen der sozialen Sicherheit und des Arbeitsmarktes waren von hohem Interesse. DIE LINKE erzielte ihr historisch bestes Wahlergebnis – auch, weil bereits ein Wandel der WählerInnenschaft einsetzt hatte. Gute Ergebnisse erzielte die LINKE in NRW nicht mehr nur dort, wo die SPD stark war, sondern auch dort, wo in großen Städten DIE GRÜNEN eine Hochburg hatten. DIE LINKE gewann zusätzliche WählerInnen unter jüngeren, oft prekarisierten, gut ausgebildeten Menschen. (Anhang, Fußnote 4)

Bei den Wahlen 2013 (Mindestlohndebatte) und 2017 (Flüchtlingspolitik) setzte sich diese Entwicklung fort. DIE LINKE erzielte fortan in NRW ihre besten Ergebnisse in urbanen, jüngeren Milieus, in denen gleichzeitig DIE GRÜNEN sehr gute Ergebnisse hatten. (Anhang, Fußnote 5 u. 6)

Aus dem Wandel der WählerInnenschaft folgt für DIE LINKE.NRW, dass sie nun nicht nur ein Milieu mit einer Zielgruppe anzusprechen hat, sondern mehrere, wovon das im Laufe der Jahre hinzugekommene urbane Milieu das zahlenmäßig größere ist.

Verbindende Klassenpolitik ist alternativlos

Im Bundestagswahlkampf wird es für DIE LINKE. NRW darauf ankommen, ihr Potential auszuschöpfen. Alle strategischen Entwürfe, die nur einen Teil des Potentials ansprechen wollen, auch mit einer ausschließlichen Konzentration auf das Kernthema „Soziale Gerechtigkeit / Umverteilung“ führen ins politische Aus.

Es ist ein Irrtum anzunehmen, Stimmenverluste im urbanen Milieu unter jüngeren, gut ausgebildeten Menschen könnten rasch unter ArbeiterInnen oder Erwerbslosen gutgemacht werden. Der Wandel des Elektorats in den letzten 15 Jahren ist keineswegs erfolgt, weil DIE LINKE die Themen soziale Sicherung und Arbeitsmarkt vernachlässigt hat. Vielmehr ist für die Abwendung von Teilen der ArbeiterInnen und Erwerbslosen ursächlich, dass DIE LINKE über Jahre gar keine und insgesamt nur wenige Verbesserungen für diese Gruppen durchsetzen konnte. Das ist nicht allein der Partei DIE LINKE anzulasten, sondern liegt auch daran, dass diese Gruppen selbst nicht den kämpferischen Protest suchen. Eine Rückgewinnung, die versucht werden sollte, kann folglich nicht innerhalb eines Bundestagswahlkampfs erfolgen. Eine solche Rückgewinnung wird nur erfolgreich sein, wenn Betriebs- und Quartiersarbeit von der Partei in den Mittelpunkt gestellt wird und diese Gruppen auch selbst Protestformen entwickeln.

Für die kommende Bundestagswahl ist in NRW die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen mit jeweils besonderen Themen, aber stets sozial-ökologisch durchbuchstabiert notwendig. Gemeinsame Interessen der unterschiedlichen Gruppen müssen herausgearbeitet werden, denn wir sind eine Klasse von Lohnabhängigen, bestehend aus Menschen, in unterschiedlichen Lebenslagen, die wirtschaftlich und sozial auf verschiedene Ressourcen zugreifen können, aber doch grundlegende gemeinsame Interessen haben.

 

Edith Bartelmus-Scholich, 24.5.2021

*Die Autorin ist Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. NRW


(1) Rezension: http://scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=76985&tx_ttnews[backPid]=89&cHash=0e9863a45d

(2) https://www.youtube.com/watch?v=CUnDlUcddt4

(3) https://election-observer.de/2021/mehrheit-lgbtqi-waehlt-gruen-rot-rot/

(4) BTW 2

RANGFOLGE - DIE LINKE

Rang

Wahlkreis

DIE LINKE

SPD

CDU

FDP

GRÜNE

1

Duisburg II

13,8%

40,7%

23,2%

8,4%

7,0%

2

Herne - Bochum II

12,8%

40,2%

22,7%

9,2%

8,7%

3

Gelsenkirchen

12,1%

42,0%

23,2%

9,0%

6,9%

4

Wuppertal I

11,7%

27,4%

28,6%

13,6%

12,8%

5

Essen II

11,7%

39,0%

23,5%

10,3%

8,9%

6

Recklinghausen I

11,6%

35,5%

28,3%

11,0%

8,1%

7

Duisburg I

11,6%

36,3%

26,6%

10,0%

9,6%

8

Dortmund II

11,5%

35,6%

24,3%

11,4%

11,1%

9

Oberhausen - Wesel III

11,1%

39,4%

24,4%

10,3%

9,1%

10

Dortmund I

11,0%

33,0%

24,5%

12,0%

13,6%

11

Bochum I

10,8%

36,3%

24,8%

10,8%

11,9%

12

Bottrop - Recklinghausen III

10,6%

37,1%

28,7%

11,0%

7,0%


(5) BTW 2013

RANGFOLGE - DIE LINKE

Rang

Wahlkreis

DIE LINKE

CDU

SPD

FDP

GRÜNE

1

Köln III

9,2%

30,6%

31,5%

4,5%

14,9%

2

Duisburg II

8,8%

26,6%

43,0%

2,8%

5,2%

3

Wuppertal I

8,7%

33,0%

32,4%

5,7%

9,9%

4

Bielefeld - Gütersloh II

8,4%

35,3%

32,6%

4,0%

11,7%

5

Köln I

8,1%

33,3%

31,0%

5,5%

12,2%

6

Herne - Bochum II

8,1%

28,1%

43,9%

2,8%

6,6%

7

Essen II

8,1%

28,5%

41,7%

3,4%

7,1%

8

Oberhausen - Wesel III

8,0%

30,1%

41,3%

3,3%

6,6%

9

Bochum I

7,9%

30,5%

38,6%

3,9%

9,6%

10

Duisburg I

7,9%

30,0%

39,2%

3,4%

6,9%

11

Dortmund I

7,9%

29,0%

38,1%

4,1%

10,7%

12

Dortmund II

7,8%

29,1%

40,9%

3,8%

8,3%


(6) BTW 2017

RANGFOLGE - DIE LINKE

Rang

Wahlkreis

DIE LINKE

CDU

SPD

GRÜNE

FDP

AfD

PIRATEN

1

Köln III

12,8%

24,4%

24,6%

14,0%

11,3%

7,8%

0,5%

2

Bielefeld – Gütersloh II

11,1%

27,6%

25,4%

11,1%

11,6%

8,9%

0,5%

3

Köln I

11,0%

26,4%

24,3%

11,4%

13,0%

8,9%

0,5%

4

Wuppertal I

10,8%

26,5%

26,0%

8,6%

12,4%

11,1%

0,6%

5

Köln II

10,7%

28,5%

19,5%

15,5%

17,1%

5,1%

0,3%

6

Aachen I

10,3%

27,8%

24,8%

12,8%

14,2%

5,9%

0,6%

7

Bochum I

10,2%

25,4%

29,7%

8,9%

11,2%

9,8%

0,5%

8

Münster

10,1%

32,8%

20,9%

14,6%

13,5%

4,9%

0,4%

9

Dortmund I

10,0%

24,5%

30,0%

9,5%

11,1%

9,8%

0,7%

10

Düsseldorf II

9,9%

28,5%

23,3%

10,1%

14,9%

9,1%

0,4%

11

Bonn

9,6%

29,8%

20,2%

14,1%

15,7%

7,3%

0,4%

12

Leverkusen – Köln IV

9,3%

28,1%

27,1%

8,8%

12,2%

9,7%

0,5%








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