Die Linke. KV-Viersen: Ehemalige Vorstandsmitglieder verlassen die Partei

17.09.09
LinksparteidebatteLinksparteidebatte, NRW, TopNews 

 

Mehrere langjährige Vorstandsmitglieder aus den Ursprungsparteien WASG und PDS sind sich einig und verlassen Die Linke! Somit haben fast alle Vorstandsmitglieder der Ursprungsparteien die linke verlassen. Gründe für diesen Schritt gibt es offenbar genügend. So werden der undemokratische Führungsstil, stalinistische Methoden, falsche eidesstattliche Erklärungen sowie faschistoide Tendenzen genannt.
Nach Ansicht der ehemaligen Vorstandsmitgliedern sind die Hauptverantwortlichen hierfür Britta Pietsch (Mitglied des Parteivorstandes und Bundestagskandidatin) sowie Christian Stadter (Mitglied des Landesvorstandes und Pressesprecher des Kreisverbandes) denen offenbar auf Ihrem Weg zu den Honigtöpfen jedes Mittel recht ist. Im Laufe der letzten beiden Jahre wurden systematisch alle Kritiker aus ihren Ämtern und Funktionen gedrängt und durch treue Handlanger ersetzt. Dies ist weder pluralistisch noch demokratisch, kommentieren die ehemaligen Vorstandsmitglieder die Vorgehensweise. Parteiaustritte enttäuschter Mitglieder, wie vor kurzem auch in Willich/Tönisvorst, sind die Folge. Die Linke KV-Viersen ist für viele Altmitglieder keine Wahlalternative mehr, die Interessen der Menschen vertritt sondern eine autokratische Gruppe um Christian Stadter und Britta Pietsch.
Zuletzt war die Linke in die Kritik geraten, weil auch nach Ansicht der Wahlausschüsse in Viersen und Düsseldorf die Wahlen zur Nominierung der Kommunalwahlkandidaten demokratische Ansprüchen nicht entsprachen, da nicht geheim gewählt wurde. Nur aus „politischen Gründen“ wurde die Linke überhaupt zur Kommunalwahl zugelassen! Es ist fraglich ob dies bei einer juristischen Prüfung bestand haben würde.







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