Schluss mit jeglicher Wendelei


Max Brym

15.12.11
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von Max Brym

Max Brym - Öffentliche Bewerbung zum Kreissprecher der Partei „ Die Linke“ in München

Der ehemalige Kreissprecher der „Linken“ Michael Wendl ist zum Glück aus der Partei ausgetreten. Michael Wendel stand für einen kontraproduktiven bürgerlichen Politikstil. Seine „Wahrheiten“ verbreitete er mit Vorliebe in der „SZ“ und der „Bayerischen Staatszeitung“.

Wendel nahm gegen den einheitlichen Mindestlohn, gegen die Ablehnung der Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen, Stellung. Er stand auch im negativen Gegensatz zur antifaschistischen Bewegung. Siehe den Fall Wiese. Ergo in München muss nach dem Austritt von Herrn Wendel Schluss sein mit jeglicher WENDELEI. Dafür stehe ich ein.

Der Kapitalismus kann und darf nicht schöngeredet werden er kann nur beseitigt werden. Die Partei hat sich auf den außerparlamentarischen Widerstand zu konzentrieren. Dies ist gerade jetzt in München keine Agitatinsfloskel mehr. Immer mehr tut sich in dieser Richtung. Es entstanden erst vor kurzem viele Mieterinitativen In München gibt es immer wieder Leute auf der Straße welche um konkrete antikapitalistische Anliegen kämpfen. Einmal marschieren Schüler und Studentinnen auf, das nächste mal streikende Arbeiter der Postbank usw.

Einige Aufgaben des KV

A. Herr Monatseder (Grüne 3 Bürgermeister) schlug vor, die öffentlichen Kliniken den „Rentabilitätskriterien der privaten Krankenhäuser“ anzupassen. Dagegen sollte im Einklang mit unseren Stadträten eine öffentliche Kampagne geführt werden. Jedem ist noch die Privatisierung der chirurgischen Besteckreinigung und ihrer Folgen vor Augen

B. Die Stadt München fördert als Arbeitgeber bewusst 1 Euro Jobs. Die Rot/ Grüne Stadtregierung ging sogar kritisch mit einer Untersuchung „BFA“ um. In der Studie wurde zutreffend festgestellt, dass 1. Euro Jobs (ich bin grundsätzlich gegen Hartz IV) „nicht viel bringen.“
Ergo wir müssen uns grundsätzlich wieder als Anti Hartz IV Partei aufstellen. Dies ging wegen der vergangenen Wendelei oftmals in Vergessenheit.

C. Wohnraum in München muss wieder bezahlbar werden. Wir sollten öffentlich klar stellen, dass nur die „Linke“ gegen die Profitmacherei im Wohnungsbereich steht. Unsere Mitglieder müssen dazu angehalten werden, aktiv in den Mieterinitativen mitzumischen. Dazu haben wir viele Kapazitäten innerhalb der Partei. Das Leitmotiv muss sein: Die Wohnung darf keine Ware sein.

D. Bei jeder unterstützenswerten Demo müssen in München Parteifahnen der Linken wehen. Dies gilt für ANTI – AKW Demos, über Streiks bis hin zur Antifademo. In dem Bereich sichtbares Auftreten der Partei wurde in der Vergangenheit viel verschludert.

E. Arbeit, Wohnen und soziale Sicherheit müssen die Kernthemen der Linken bleiben. Diese Kernaussagen müssen in der Öffentlichkeit, auch wieder bemerkt werden

Es ließe sich hier noch viel Weiterschreiben aber ich will den Fragen auf der Kreismitgliederversammlung nicht vorgreifen. Eins sei hier noch angemerkt: Obwohl bei mir auch schon das Haar ergraut und oft der Magen nicht mehr wie früher verdaut, besitze ich noch jede Menge Energie.
Mit mir als Kreissprecher wird es ein positives Feuerwerk geben und die „Linke“ wird positiv im Gegensatz zur Wendelei in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. An Selbstbewusstsein mangelt es mir nicht, trotzdem habe ich stets ein offenes Ohr für Mitglieder und Mitgliederinnen, ohne auf ihren „Stand“ zu achten.

Persönliches

Ich brachte das Kunststück fertig als Jude in Altötting das Licht der Welt zu erblicken. Dies ist kein Verdienst sondern ein biologischer Zufall. Durch das Schicksal speziell meines Vaters wurde ich früh zum entschiedenen Nazi- Gegner. Später entdeckte ich die marxistische Theorie, welche das Rätsel des Faschismus enthüllen konnte. Heute gehöre ich neben meiner Tätigkeit als Mitglied der Linken, der revolutionär marxistischen SAV an. Bekanntlich arbeitet die SAV innerhalb der Linken mit und kämpft für ein marxistisches Programm.

Arbeit- Ich arbeite als freier Journalist. Zudem bin ich Lehrbeauftragter an einer Universität im Ausland und bin deshalb ca. 6-mal im Jahr jeweils für zwei bis drei Wochen unterwegs.

Kinder- 2 Mädchen in München und ein Sohn in Argentinien, letzterer wurde mir amtlich nachgewiesen. Bei der Entstehung der Kinder hatte ich Vergnügen, den Rest erledigten neun Monate lang die Frauen. Ergo bis auf das Vergnügen hatte ich nichts mit der Entstehung der Kinder zu tun. Deshalb betont Rabbi Gamaliel zu Recht im babylonischen Talmud, die entscheidende Rolle der Mutter.



VON: MAX BRYM






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