Michael Wendl - Es reicht


Bildmontage: HF

10.07.11
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Von Max Brym

Am vergangenen Mittwoch traf ich eine junge mir bekannte Angestellte, der „ Israelitischen Kultusgemeinde“ in München auf der Straße. Als sie mich sah, ging sie mit einem leichten Grinsen 3 Meter zurück und sagte: „ Bisher dachte ich du bist ein orthodoxer Marxist, jetzt bin ich allerdings noch skeptischer.“ Auf meine Frage „ warum“ verwies sie auf den heutigen Zeitungsartikel in der „Süddeutschen Zeitung“. In der Tat, dort war ein Artikel unter der Überschrift „ Linke für Rechte“. In dem Artikel forderte der Sprecher des KV München „ Menschenrechte für Nazis“ besonders meinte er damit den Naziterroristen Martin Wiese. Michael Wendel warnte in dem Artikel vor einem „primitiven Antifaschismus“ Der Sprecher des Kreisverbandes München Michael Wendel wird immer unerträglicher. Zuerst sprach sich Wendl nur für „ die Menschenrechte“ für den Naziterroristen Martin Wiese aus. Viele hielten das für einen Ausrutscher Letzteres ist spätestens nach dem „ SZ“ Artikel falsch. Wendl ist kein Irrläufer, sondern ein Mensch mit strategischen Absichten. Auf dem Blog „Lafos Linke“ schrieb Wendl: „. Bestimmte quasi heilige Grundsätze der Partei wie diese unglückliche und unüberlegte Parole “Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen” müssen entschieden kritisiert werden, damit die Partei endlich aus dem “Revolutionsmuseum” heraus kommen kann.“ Ergo „ Erneuerung der Partei auf allen Feldern. Die Forderung nach Menschenrechten für Nazis, impliziert die Ablehnung von Blockaden gegenüber Naziaufmärschen wie in Dresden. Nebenbei bemerkt: Wendl hatte in der Vergangenheit offen soziale Grundsätze der Partei abgelehnt. Er sprach sich für „bestimmte Privatisierungen im Gesundheitswesen“ aus. Lange polemisierte er gegen den einheitlichen Mindestlohn, auch auf diesen Seiten. Wendls Strategie ist fatal: Er fordert Menschenrechte für aktive Nazis und er will die Partei „ Die Linke“ von bestimmten sozialen Grundforderungen abbringen. Dadurch befördert er im doppelten Sinn die neonazistischen Aktivitäten. Er will Ihnen Freiheit gewährleisten und gleichzeitig durch den Verzicht auf soziale Kernforderungen , RAUM für nazistische soziale Demagogie öffnen. Sehr zufrieden mit Wendl ist daher das Organ von Martin Wiese. Link unten.

Beschluss der KMV München

Bis dato hat der Kreisverband München noch nicht einen mehrheitlich beschlossenen Initiativantrag vom 3 Juli öffentlich bekannt gemacht. Dieser Antrag wurde gegen den Widerstand von Wendl auf der KMV in München beschlossen.

Dokumentation

„Kein Platz für Nazis in Landshut“
Initiativantrag zur Solidarität mit dem Runden Tisch Landshut

Die KMV möge beschließen:


Seit Anfang 2011 kämpft in Landshut die Initiative „Runder Tisch gegen Rechts“ gegen die verstärkten Aktivitäten der dortigen Neonaziszene im Umfeld des rechtskräftig verurteilten Kriminellen Martin Wiese.
Wiese wurde u.a. wegen eines versuchten Sprengstoffattentats auf die Grundsteinlegung des Jüdischen Kulturzentrums in München am 9.11.2003 zu sieben Jahren Haft verurteilt.
Nach Verbüßung eines Teils der Haftstrafe wurde er unter der Bewährungsauflage freigelassen, sich für einen Zeitraum von fünf Jahren von seinen Gesinnungsfreunden aus der rechtsextremen Szene fernzuhalten.
Wiese ignoriert in aller Öffentlichkeit diese Auflagen und versucht derzeit, in Niederbayern neonazistische Organisationen aufzubauen bzw. zu strukturieren.

Alle Mitglieder der LINKEN werden aufgefordert, den Kampf der
Initiative „Runder Tisch gegen Rechts“ unter dem Motto „Kein Platz für Nazis“ uneingeschränkt zu unterstützen!

Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!

Link zu Wendl von den Nazis http://www.freies-netz-sued.net/?p=6832

Max Brym Sprecher der SAV „ Sozialistische Alternative“ München und Mitglied der Partei „ Die Linke“







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