LINKE ruft zur Beteiligung an Ostermärschen auf

12.04.19
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz, News 

 

Von DIE LINKE. Rheinland-Pfalz

Die Landesvorsitzenden der rheinland-pfälzischen LINKEN, Jochen Bülow und Katrin Werner, MdB, rufen in einer gemeinsamen Erklärung alle friedliebenden Menschen dazu auf, sich auch in diesem Jahr an den Ostermärschen zu beteiligen:

„Es ist eine gute Tradition geworden, dass DIE LINKE sich gemeinsam mit Gewerkschaftsverbänden und Kriegsdienstgegnern, Anti-Atom-Initiativen, Humanisten, Freidenkern und vielen anderen Nichtregierungsorganisationen aktiv in die Ostermarschbewegung einbringt. In diesem Jahr werden am kommenden Karsamstag, dem 20. April, Kundgebungen und Demonstrationen in Mainz, Kaiserslautern und Büchel unter dem Motto „Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt“ stattfinden. Immer mehr Menschen begreifen, dass nicht nur die allgemeine Weltlage weiter in instabile Verhältnisse und kriegerische Auseinandersetzungen abdriftet, sondern auch, dass vieles, was zur Instabilität in fernen Ländern und Kontinenten beiträgt, ganz konkret etwas mit unserem eigenen Leben zu tun hat.“

„Die Bundeswehr ist in Afrika und – seit über 17 Jahren – in Afghanistan im Dauereinsatz, deutsche Rüstungskonzerne liefern mehr Waffen denn je in Krisengebiete, immer mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Gewalt, Bürgerkrieg und offener militärischer Auseinandersetzung. Von unserem Land gehen Krieg und Tod aus: Die US-Militärbasen in Kaiserslautern und Ramstein steuern den Drohnenkrieg und sind Startrampen für die Kriegslogistik in Nahost. In Büchel lagern mehr als 20 Atomsprengköpfe mit der vielfachen Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe.“

„Dafür, dass heute noch lokal begrenzte Konflikte sich nicht zum internationalen Flächenbrand ausweiten, kann jeder friedliebende Mensch etwas tun. Die Ostermärsche sind seit je her immer auch ein Forum, um sich über den Tag hinaus zu vernetzen und politisch dauerhaft gegen bestehende Missverhältnisse vorzugehen. DIE LINKE fordert die Umwidmung des Rüstungshaushaltes und die Konversion aller Militärprojekte in zivile Unternehmungen für Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit. Kriegsdienst und Zwangsrekrutierung lehnen wir ab. Die Bundeswehr darf nicht mehr an Schulen, auf Messen und Volksfesten für ihr mörderisches Handwerk werben. Deutsche Waffenexporte müssen gestoppt, Fluchtursachen beseitigt  werden.“







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