Landesweites Semesterticket wäre Schritt in die richtige Richtung

11.12.17
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz, News 

 

Von DIE LINKE. Rheinland-Pfalz

Nachdem das landesweite Semesterticket für rheinland-pfälzische Studierende schon lange Thema sowohl unter den Betroffenen selbst als auch zwischen der Landesastenkonferenz (LAK), Akteuren der Landespolitik und der Verkehrsverbünde war, ist nun ein erster Durchbruch erzielt worden. So konnte weitgehende Einigkeit unter den Beteiligten der Verhandlungen hergestellt werden, dass ein landesweites Semesterticket kommen soll, wie nicht zuletzt diversen Presseberichten und Stellungnahmen der LAK zu entnehmen ist. Hierzu erklärt Julian Theiß, hochschulpolitischer Sprecher der rheinland-pfälzischen LINKEN:

„Nachdem die Landesregierung schon 2016 die Schaffung eines landesweiten Semestertickets als Ziel im Koalitionsvertrag festgeschrieben hat, sind nun wichtige Schritte in die richtige Richtung getan. Das begrüßen wir ausdrücklich. Wir hoffen, dass vereinzelte Widerstände gegen die Finanzierung durch ein Solidarmodell, wie sie einer Pressemitteilung des AStAs der JGU Mainz zu entnehmen waren, bald beseitigt sind und das Finanzierungsmodell nicht länger zur Disposition steht. Dies würde in unseren Augen die Verhandlungsposition der studentischen Vertreter*innen enorm stärken und die Realisierbarkeit in möglichst naher Zukunft erhöhen.

Gerade Studierende aus Landau, die vom Fehlen eines solidarisch finanzierten Tickets betroffen sind, würden profitieren. Die Mobilität aller anderen rheinland-pfälzischen Studierenden würde aber ebenfalls erhöht und damit nicht zuletzt Rheinland-Pfalz als Studienstandort attraktiver gemacht werden.“

Für DIE LINKE. Rheinland-Pfalz zeigen Semestertickets sogar eine noch größere Perspektive auf: „Das auf solidarischer Grundlage finanzierte Semesterticket für Studierende kann in Ansätzen zeigen, wie wir uns einen zukunftsfähigen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) vorstellen: von allen finanziert und damit ticketlos. Die Abgaben könnten pro Haushalt, nach Einkommen gestaffelt, erhoben werden und durch die dadurch planungssicheren Einnahmen könnte der ÖPNV ausgebaut und somit zu einer echten Alternative zum Individualverkehr – auch auf dem Land – gemacht werden“, so der 21-jährige Student.







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